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Einladung zur Mitgliederversammlung

Unsere Grundstücke sind saniert – doch ganz los sind wir die Hinterlassenschaften der 1927 geschlossenen Chemischen Fabrik Neuschloß noch nicht. Im Wald hinter dem Buchenweg liegt auf dem Sodabuckel weiter hochgiftiges Material – und die von der Stadt initiierte Sanierung stockt.

Zugleich ist das Versuchsfeld im Ulmenweg für die verbesserte Grundwassersanierung fast fertig aufgebaut. Damit kommt das Pilotprojekt der Universität Heidelberg in die heiße Startphase. An einem Gelingen muss uns allen gelegen sein, damit auch künftige Generationen unbesorgt ihr Trinkwasser im Bürstädter Wald zapfen können.

Genug Themen also, um wieder einmal zusammenzukommen – im Rahmen einer Mitgliederversammlung des Vereins Altlasten Neu-schloß. Wir planen sie im Restaurant an der Forsthausstraße 7, das sich jetzt Quattro Mori nennt. Los geht‘s am Donnerstag, 27. November, um 19.30 Uhr. Eingeladen haben wir auch Fachleute der Sanierer von der HIM und der Stadtverwaltung.

Der Vorstand freut sich auf Sie!

Unsere Tagesordnung

1. Begrüßung und Formalia
2. Rückblick
(Erste Vorsitzende Carola Biehal)
3. Sachstand der Sanierung und Wiederherstellung Grundstücke (Vertreter der HIM)
4. Pilotversuch zur Sanierung
des Grundwassers
(Vertreter der HIM)
5. Sanierung des Sodabuckels (Vertreter der Stadt Lampertheim)
6. Verschiedenes

Die Mitgliederversammlung in der Presse

In Neuschloß kann nach den Jahren der Sanierung allmählich wieder Normalität einkehren. Der Schaukasten an Ahornplatz informiert nicht mehr über Schadstoffwerte, sondern die Übungszeiten des lokalen Sportvereins. Und in der Mitgliederversammlung des Altlastenvereins liegen auf den Tischen keine langen Tagesordnungen, wie der Südhessen Morgen aufmerksam feststellt, sondern es stehen dort Kaffeetassen.

Projektbeirat und Altlastenverein wollten die neu gewonnene Normalität in der Gestaltung der Versammlung widerspiegeln. Bei den Besuchern und in der Presse kommt das gut an: “Abwechslungsreich und informativ zugleich”, lobt auch die Lampertheimer Zeitung.

Der Südhessen Morgen erläutert: Die Vorsitzende Carola Biehal und Michael Bayer „machten deutlich, worum es an diesem Tag abgesehen von der Geselligkeit ging: Rückschau, Bestandsaufnahme und Ausblick.“ Dazu habe der Vorstand Gäste eingeladen, die sich in der Materie bestens auskennen: Birgit Schmitt-Biegel und Ulrich Urban von der mit den Sanierungsarbeiten betrauten Firma HIM und Stephan Frech, Mitarbeiter der städtischen Stabsstelle Recht und Bodenschutz. Der SHM hält fest: „Sie ernteten bei dieser Gelegenheit nur Applaus, waren sie es doch, die in den vergangenen Jahren für die Abwicklung der letztlich erfolgreichen Bodensanierung verantwortlich zeichneten.“

Die Lampertheimer Zeitung greift Zahlen auf, die Projektleiter Urban vorstellte: 178.000 Tonnen Bodenmaterial wurden im Laufe der Jahre entnommen, davon 180 Tonnen Blei und 50 Tonnen Arsen. „Das sind enorme Mengen an giftigen Stoffen, die dafür sorgten, dass in Neuschloß eine der größten Altlastensanierungen Deutschlands vonstatten ging“, so der Projektleiter. Fakten auch zum Grundwasser: 2,5 Millionen Kubikmeter Wasser wurden seit Mai 2003 aufbereitet und von Giftstoffen wie etwa 650 Kilogramm Arsen befreit.

Gefallen findet der Südhessen Morgen an einem Film über die Sanierung, der die Mühen Revue passieren ließ, die Verantwortliche und Bewohner über sich ergehen lassen mussten. „Lautes Lachen beim Anblick in Folie verpackter Häuser wechselte sich mit ungläubigem Staunen ab.“

Und natürlich gehen die Journalisten auf die Ausstellung ein, die Projektbeirat und Altlastenverein vorbereitet hatten. Die LZ schreibt: „Von Anwohnern gesammelte fotografische Eindrücke ließen die Erinnerung an eine Zeit voller Holzstege, in Plastik gehüllter Häuser und Straßen aus endlos dunkler Erde wieder aufleben und unter Berücksichtigung der derzeitigen Fertigstellung der Sanierungsarbeiten so manchen Anwohner erleichtert aufatmen.“

Neuschlößer Ansichten der Sanierung

Der Altlastenverein lädt ein zu einer besonderen Mitgliederversammlung am Samstag, 24. November: Mit einer kleinen Ausstellung schauen wir zurück auf die harten Jahre für Neuschloß. Mit dabei sind Gäste, die die Altlastensanierung geprägt haben. Der durchaus doppeldeutige Titel der Schau: „Neuschlößer Ansichten der Sanierung.“

Projektbeirat und Altlastenverein hatten beobachtet, dass die Anwohner gerne zur Kamera gegriffen haben, als es vor und an Ihren Häusern zur Sache ging. Die Aktiven baten daher im Sommer die Neuschlößer, ihre Schnappschüsse zur Verfügung zu stellen.

Die schönsten Motive ließ der Vorstand professionell aufbereiten – und hat sie zu einer spannenden Ausstellung zusammengetragen. Zu sehen sein wird auch ein Film, in dem Anwohner von ihren Erfahrungen mit der Sanierung berichten.

Während des Treffens wird auch Gelegenheit sein, gemeinsam mit den Fachleuten auf die wenigen verbleibenden Arbeiten im Wohngebiet zu schauen. Zugleich gerät aber auch die anstehende Sanierung des Sodabuckels vermehrt in den Blick.

Rein formal ist die Veranstaltung zugleich die Mitgliederversammlung des Vereins Altlasten Neuschloß. Beginn ist um 14 Uhr im Bürgersaal, Ahornweg 1.

Einladung als Faltblatt (pdf)

Anwohner-Treffen am 20. Januar

Im Alten Lorscher Weg und im Erlenweg ist die belastete Erde entfernt. Garagen, Nebengeba?ude und Ga?rten werden oder sind schon wieder hergestellt. Zur gleichen Zeit graben schon die Bagger im Buchenweg auf den Grundstu?cken entlang des Sodabuckels. In Neuschloß la?uft die heiße Endphase in der Sanierung. Grund genug fu?r Projektbeirat und Altlastenverein, die Anwohner aus dem vierten und fu?nften Abschnitt zum Meinungsaustausch einzuladen.
Wir wu?rden gerne ho?ren, was aus Ihrer Sicht gut la?uft, was besser klappen sollte – und an welchen Stellen wir Sie unterstu?tzen ko?nnen. Das Treffen am Donnerstag, 20. Januar, beginnt um 19.30 Uhr in der Gaststa?tte Kurpfalz, Forsthausstraße 7.
Aus den bisherigen Abschnitten wissen wir, dass vor allem in den Details der Wiederherstellung der Teufel liegen kann. Dann ist Fingerspitzengefu?hl bei allen Beteiligten gefragt, zur Not auch hartes Verhandlungsgeschick. Hier interessieren uns Ihre Probleme.
Dass in diesem Winter Arbeiten in zwei Sanierungszonen gleichzeitig laufen, brachte zeitweise unerwarteten A?rger: Es fehlten schlicht fertige Gehwege, an denen die Anwohner ihre Fahrzeuge abstellen konnten. Unserer Beobachtung nach hat sich die Lage inzwischen entspannt. Sehen Sie das genauso? Wir freuen uns auf einen offenen Austausch u?ber diese und andere Themen.

ICE-Trasse – das große Nebenthema

Die Bila stellt dem Regierungspräsidenten die Bedenken gegen ICE-Gleise bei Neuschloß vor.Ortsvorsteher Gottlieb Ohl hat es getan, Bürgermeister Erich Maier ebenso und auch die Sprecherin des Projektbeirats, Carola Biehal: Sie nutzten den Promi-Aufmarsch in Neuschloß beim Sanierungs-Festakt, um auf die nächste große Gefährdung für den Stadtteil hinzuweisen – eine ICE-Trasse quer durch den Lampertheimer Wald und direkt an den Häusern vorbei. Eine kluge Aktion.
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Das Who is Who der Altlastensanierung

Promi-Auflauf in Neuschloß beim kleinen Festakt zum Start des vierten Sanierungsabschnitts. Schauen Sie mal, wer dabei war. Hätten Sie alle erkannt?

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Bilder: Michael Bayer

Ausnahmezustand in Neuschloß

Betreten der Baustelle - diesmal erwünscht“Betreten der Baustelle verboten”, gilt üblicherweise für die Baustellen-Bereitstellungsfläche an der Landesstraße. Diesmal verhält es sich genau andersherum: Betreten ist ausdrücklich erwünscht – für die Betroffenen der Altlastensanierung genauso wie für viel Prominenz aus Neuschloß, Lampertheim, Biebesheim, Darmstadt und Wiesbaden. Der Anlass: ein kleiner Festakt in einem Zelt. Eine illustre Runde erklärt den dritten Sanierungsabschnitt feierlich als beendet – und gibt zugleich die Arbeiten für den vierten Teil frei.

Regierungspräsident Johannes BaronRegierungspräsident Johannes Baron ist bis ins Detail informiert. Er plaudert aus dem Nähkästchen: Jene Messgeräte, die die Planer aus Angst vor einstürzenden Häusern am Wall zwischen Lindenweg und Erlenweg aufstellen ließen, hätten ihre Empfindlichkeit bewiesen und Alarm geschlagen – etwa wenn die Anwohner Nägel in die Wand hauten oder ihre Rollläden etwas zu schwungvoll runterließen. Baron verteilt viel Lob – unter anderem an den Projektbeirat und das Bürgerbüro “für die konstruktive Begleitung und Kommunikation der gemeinsam zu bewältigenden großen und sehr sensiblen Aufgabe”.

Anwohnern und Grundstückseigentümern dankt der Regierungspräsident für ihre Geduld, die sie seit Beginn der Sanierungsarbeiten bewiesen hätten und bis zum Abschluss der Arbeiten im Jahr 2011 noch aufbringen müssten. Ein Rundgang durch die Straßen habe ihm gezeigt, die Neuschlößer nutzten die Altlastenbeseitigung auch für eine “Sanierung des Erscheinungsbildes” – viele Anwohner verschönern im Rahmen der Wiederherstellung Garten und Haus zusätzlich aus eigener Tasche. Ein Aspekt, den später auch Lampertheims Bürgermeister Erich Maier anspricht: “Der Stadtteil Neuschloß war schon immer herausragend – nach der Sanierung wird er noch schöner.”

Referatsleiter Altlastensanierug im Hessische Umweltministerium, Mustafa DönmezFür das Hessische Umweltministerium spricht der Referatsleiter Altlastensanierug, Mustafa Dönmez - ein Freund von “Johannes” aus alten Tagen im hessischen Landtag, wie er sich vorstellt. Regierungspräsident Johannes Baron saß für die FDP im Parlament, Dönmez “für eine andere Partei”, sagt er – und meint die Grünen. Dönmez wortspielt, “in Lampertheim macht das Land Boden gut” – und verspricht, man werde dafür auch weiter die nötigen Mittel bereitstellen. Die Kosten habe man weitgehend im Griff, sie lägen etwa zehn Prozent über dem Ansatz.

Kein Dönmez ohne augenzwinkernde Provokation mit handfestem Hintergrund – so auch diesmal. Das Land habe ja schon mehrfach kleine Feiern ausgerichtet zum Abschluss von Sanierungsabschnitten. Für das große Fest am Ende aller Arbeiten sehe er nun die Stadt in der Pflicht. Bürgermeister Maier kontert geschickt zurück: ja, man werde die Feier ausrichten – und sie sogar noch größer machen, wenn es Dönmez tatsächlich mal gelinge, auch die Hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger mitzubringen.

Ortsvorsteher Gottlieb OhlOrtsvorsteher Gottlieb Ohl, Parteikollege Barons, ergänzt, der Ortsbeirat plane schon ein Schlossfest mit Livemusik. Ohl erinnert, nicht alle, die für die Sanierung gekämpft haben, können die Umsetzung erleben. Die Frage aus frühen Diskussionen: “Muss man hier überhaupt sanieren?” beantworte die Menge der Gifte, die aus Boden und Grundwasser geholt werden.

Sanierungsplaner Ulrich Urban von der HIM-ASGSanierungsplaner Ulrich Urban von der HIM nennt die Größen: Er rechnet, dass am Ende 320 Tonnen an Schwermetallen abtransportiert wurden und 250 Gramm Dioxin – “schon ein Gramm Dioxin ist eine Dimension, die ist wahnsinnig”. Die Arbeiten würden sich minimal verzögern: “Ich denke, drei Monate länger kann man bei neun Jahren Sanierung akzeptieren.”

Bürgermeister Erich MaierErnste Worte spricht Bürgermeister Erich Maier: “Wir als Stadt Lampertheim haben hier große Verantwortung, weil wir in Neuschloß die Baugebiete ausgewiesen haben. Zu dieser Verantwortung stehen wir.” Bisher hat das die Stadt 14 Millionen Euro gekostet. Ortsvorsteher Ohl streicht den fairen Umgang mit Neuschloß ebenfalls heraus und dankt dafür.

Chefin der HIM-Sanierer, Birgit Schmitt-Biegel.Die Chefin der HIM-Sanierer aus Biebesheim, Birgit Schmitt-Biegel, erinnert an die Ursache allen Übels in Neuschloß. Die Sodafabrik (Volksmund) habe ein Jahrhundert lang gearbeitet. Jetzt brauchen die nachfolgenden Generationen ein Jahrzehnt, um die Überbleibsel zu sichern oder zu entfernen. Sie wünscht zudem einen unfallfreien Fortgang der Arbeiten.

Sprecherin des Projektbeirats und Vorsitzende des Altlastenvereins, Carola BiehalDie Sprecherin des Projektbeirats und Vorsitzende des Altlastenvereins, Carola Biehal, erinnert daran, wie im Laufe der Arbeiten Häuser zitterten, Nerven blank lagen, die Neuschlößer laut und heftig diskutierten – aber am Ende auch Lösungen fanden. PAN und Verein hätten viele Verhandlungen, Diskussionen und vermittelnde Gespräche geführt. “Nach fast sechs Jahren können wir sagen, alle haben dazu gelernt. Die allgemeine Zusammenarbeit läuft mittlerweile in einem guten Klima und mit gegenseitigem Respekt.”

Altlast-neuschloss.de dokumentiert die komplette Rede des Projektbeirats (pdf).

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SPD tauscht sich mit dem PAN aus

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Die SPD-Fraktion informiert sich vor Ort über die Altlasten auf dem Sodabuckel – und legt dabei auch Wert auf die Meinung von Projektbeirat und Altlastenverein. In dem Treffen fasst Fraktionschef Hans Hahn die Lage zusammen. Die Lampertheimer Zeitung schreibt mit: “Messungen haben Ende 2008 ergeben, dass die Dioxinbelastung auch im flachen Teil des Sodabuckel-Geländes hoch ist. ‘Man muss das Areal also komplett umschichten, neu modellieren und absichern’, meinte Hahn.” Idealerweise solle danach wieder Wald wachsen. Das sei für alle Zeiten am sichersten und erspare Ersatzaufforstungen an anderer Stelle.

Zudem berichtet Hahn, der Magistrat habe den Auftrag vergeben, berechnen zu lassen, welche Mehrkosten entstünden, wenn wieder Wald wüchse. Denn die laut einem Gutachten billigste Lösung für den Sodabuckel erlaube nur Buschwerk, erinnert Oliver Lohmann in der LZ.
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Verein sammelt Unterschriften für Bila

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Der Altlastenverein informierte gemeinsam mit dem Sanierungsexperten der Stadtverwaltung, Stephan Frech, während des Bila-Aktionstags über den Zusammenhang von ICE und Altlasten. Gleich anhängerweise kamen die Interessierten vorbei. Vor dem Schloss wurden sie daran erinnert, dass der Stadtteil ohnehin seit Jahren geplagt ist. Und außerdem, dass die Altlasten jetzt vielleicht erstmals etwas Gutes bedeuten könnten.

Denn praktischerweise will die Bahn genau dort bauen, wo im Wald noch Schadstoffe liegen – was bisher nicht viele wussten. Für den Schienenkonzern bedeutet das: Er kann nicht einfach mit den Baggern anrücken und loslegen. Möglicherweise muss er eine Altlastensanierung vorschalten. Die kostet Geld und – wenn Betroffene Einspruch einlegen – vielleicht auch viel Zeit. Der Rote Hof jedenfalls, der unmittelbar an der Trasse liegt, ist unglaublich hoch mit den schwer giftigen Dioxinen verseucht – zehnmal mehr als der Sodabuckel. Und schon der hat es ja ordentlich in sich, wie Fachleute immer wieder sagen.

Am Stand sammelten wir seitenweise Unterschriften. Viele Autofahrer hielten spontan an, kamen zielstrebig an die Stellwände und fragten gleich nach ihrem Gruß: Wo kann ich unterschreiben?

Mitgliederversammlung in der Presse

Der Südhessen Morgen beschreibt zunächst die Stimmung unseres Treffens: “Das Interesse an der Mitgliederversammlung des Vereins Altlasten Neuschloß war rege. Dennoch blieben Fragen und Kritik aus den Reihen der von der Sanierung betroffenen Anwohner Mangelware. Ein Zeichen für allgemeine Zufriedenheit? Das mochte der unvoreingenommene Beobachter so sehen.” Diese Einschätzung bezieht sich auch auf die Entwürfe der Abrechnungen zur Wiederherstellung, die in diesen Tagen an einige Eigentümer von bereits sanierten Grundstücken verteilt wird.

Bei einem Thema allerdings bleiben wir laut: Ein “heißes Thema”, so der Südhessen Morgen, bleibt laut Carola Biehal der Sodabuckel.
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Der neue Vorstand ist erneut der alte

Die Mitgliederversammlung hat die Führungsspitze des Vereins komplett in ihrem Amt bestätigt – und zwar mit einem beeindruckenden Votum: Alle Kandidaten erhielten – bis auf die jeweils eigene Enthaltung – sämtliche Stimmen der anwesenden Mitglieder. Damit bleibt Carola Biehal die erste Vorsitzende, Dr. Günter Weidenauer zweiter Vorsitzender und Michael Bayer dritter Vorsitzender. Den Vorstand komplettieren Schriftführerin Gabriele Klos, Kassenwart Günter Kirchenschläger sowie Beisitzerin Helga Irrgang und Beisitzer Horst Irrgang. Das Mandat des Vorstands läuft über weitere zwei Jahre. Der alte und neue Vorstand in Personalunion dankt für das Vertrauen.

Mitgliederversammlung am Donnerstag

Fünf Jahre nach den Arbeiten auf ihrem Grundstück müssen sich einige Neuschlößer wieder ausführlich mit der Sanierung beschäftigen: Das Bürgerbüro verteilt in diesen Tagen die Abschlussrechnungen. Sie ermitteln, ob und wie viel Geld die Eigentümer für die Wiederherstellung ihrer Nebengebäude und Gärten dazu geben müssen – zusätzlich zur Beteiligung an den Sanierungskosten von in der Regel 7670 Euro. Die Aufstellung ist ein Thema der Mitglieder­versammlung des Vereins Altlasten Neuschloß am Donnerstag, 25. Juni, 19.30 Uhr, in der Gaststätte Kurpfalz, Forsthausstraße 7.

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Informationstreffen

Liebe Anwohner aus dem dritten Sanierungsabschnitt im Linden-, Buchen- und Erlenweg, liebe Mitglieder,

Einladung

haben Ihre Gäste die Haustür gleich gefunden – oder irrten sie zwischen den Umleitungsschildern und Absperrungen umher? Klappt alles, wenn die Baufirmen Ihre Garagen wieder aufbauen? Gibt es Probleme, bei deren Lösung der Projektbeirat und Verein Altlasten Neuschloß helfen können? Oder sollen wir Lob weitergeben? Wir würden uns gerne einmal mit Ihnen treffen, um über solche Dinge zu sprechen.

Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen, Sie über einige wichtige Neuerungen im Ablauf der Wiederherstellung zu informieren – insbesondere wenn es darum geht, eventuelle Mängel zu reklamieren.

Wir laden Sie deshalb ein zu einem Informationstreffen an diesem Donnerstag, 25. September, um 19.30 Uhr, in der Gaststätte Kurpfalz, Forsthausstraße 7, 68623 Lampertheim-Neuschloß.

Projektbeirat und Verein Altlasten freuen sich auf Ihren Besuch!

Schlagkräftiger Altlastenverein bleibt wichtig

Fünf EuroEin schlagkräftiger Altlastenverein bleibt auch jenen Neuschlößern wichtig, deren Grundstücke bereits saniert sind. Das wurde in der Mitgliederversammlung deutlich. Ein Anwohner hatte beantragt, der Verein möge keine Beiträge mehr erheben und von seinen Ersparnissen leben. Die Versammlung widersprach dem energisch. “Wir haben bisher einfach Glück gehabt, dass wir wenig Geld gebraucht haben”, sagte Gründungsmitglied Ralf Peter. Der Altlastenverein hatte sich im Jahr 2000 formiert, um als juristische Person die Belange der Bürger zu vertreten. Ihm gehört ein Großteil der Haushalte auf der Altlast an: Die meisten der gut hundert Mitglieder leben auf einem der 125 bebauten Grundstücke im Sanierungsgebiet.

Vorsitzende Carola Biehal erläuterte, auf die Anwohner könne auch nach dem Bodenaustausch Ärger zukommen – etwa wenn während der Sanierung Fehler gemacht wurden, deren Folgen sich erst später zeigen. Deshalb sei es wichtig, dass der Verein in solchen Fällen auch künftig den Behörden und Planern kräftig entgegentreten könne. “Wir brauchen das Geld auf dem Konto, damit wir in der Lage bleiben, notfalls auch mal ein Fachgutachten zu bestellen oder vor Gericht zu ziehen”, ergänzte Dritter Vorsitzender Michael Bayer.

Die Mitglieder sahen das fast durchweg genauso. So wurde der Antrag im Laufe der Diskussion zurückgezogen. In einer Umfrage zum Stimmungsbild votierten – außer dem sich enthaltenden ursprünglichen Antragsteller – alle Anwesenden dafür, dass der Beitragssatz weiter so gilt wie bisher. Demnach sind fünf Euro pro Monat fällig; wer will, kann mehr bezahlen.
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Wenn die Wiederherstellung nicht klappt…

WiederherstellungDie großen rechtlichen Fragen des Altlastenprojekts haben wir mit dem Sanierungsvertrag beantwortet. Aber spätestens wenn es darum geht, dass die Baufirmen nach dem Bodenaustausch die abgerissenen Nebengebäude, Wege oder Grünanlagen wieder herstellen, gibt es oft Ärger. Und manchmal fragen sich die Grundstücksbesitzer: Müssen wir uns das eigentlich gefallen lassen? Sollten Sie solche Probleme haben, können Mitglieder genau diese Frage nun dem Rechtsfachmann des Altlastenvereins stellen.

Anwalt Christoph Kneissl wird im Rahmen von Sprechstunden juristisch Stellung nehmen. Der nächste Termine ist am Mittwoch, 11. Juni, von 19 Uhr an im Nebenzimmer des Neuschlößer Bürgersaals, Ahornweg 1. Für dringende Fälle sind zudem Gespräche im Rahmen der Vereins-Mitgliederversammlung am Donnerstag, 15. Mai, möglich, zu der Kneissl ebenfalls erscheint. Bitte melden sie sich kurz an, am besten per E-Mail: verein [at] altlast-neuschloss.de.

Probleme können Sie (vielleicht) vermeiden, wenn Sie folgende Tipps beachten.
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Verein: Mitgliederversammlung am 15 Mai

Der Verein Altlasten Neuschloß lädt ein zu seiner ordentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag, 15. Mai, 19.30 Uhr, in der Gaststätte „Kurpfalz“, Lampertheim-Neuschloß, Forsthausstraße 7.
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Mitgliederversammlung in der Presse

Die Mitgliederversammlung, und insbesondere die Probleme der Anwohner mit den Sanierern, sind Thema in der Presse. Die Lampertheimer Zeitung erläutert den Rahmen des Treffens: “Zum einen sollte Vereins-Rechtsanwalt Christoph Kneissl Auskunft über Rechtsfragen geben, außerdem waren auch Oliver Hamann vom Bürgerbüro und Ulrich Urban, Projektleiter der HIM-Altlastensanierungsgesellschaft, zur Versammlung eingeladen.” Der Südhessen Morgen sagt auch warum: “Etliche Anwohner aus dem zweiten Sanierungsabschnitt [machten] ihrem Ärger Luft. Die Wiederherstellung der Gärten und Außengebäude laufe zum Teil nicht wie vorgesehen, Antworten ließen monatelang auf sich waren, die Bauarbeiter reagierten gereizt und lustlos nach dem Motto ‘Augen zu und durch’. Erste Anlaufstelle sei in solchen Fällen eigentlich das Bürgerbüro, das zwischen Sanierern und Anwohner vermitteln solle. “‘Die kommen zwar und gucken, aber Antworten gibt es keine’, lautet ein Vorwurf”, berichtet das Blatt.

Gebe es bei Differenzen rund um Gartenzaun, Rasen und Garage auch mit Hilfe des Bürgerbüros keine Einigung, bleibe nur noch der Weg zur Schiedsstelle, wie Rechtsanwalt Christoph Kneissl erläuterte. Doch soweit muss es nicht kommen. Der Südhessen Morgen zitiert einen Tipp der alten und neuen Vositzenden Carola Biehal: “Nicht warten, bis sich der Ärger bis zur Riesenexplosion aufstaut, sondern gleich und immer wieder das Gespräch suchen. Das ist ganz im Sinne von Projektleiter Urban: ‘Wir müssen wieder auf eine neutrale Basis kommen.’”

Der neue Vorstand ist der alte

Die Mitgliederversammlung des Vereins Altlasten Neuschloß hat den alten Vorstand auch zum neuen gemacht. Sie bestätigte das Führungsteam um die Vorsitzende Carola Biehal. Hier lesen Sie, wie die Vereinsspitze jetzt komplett aussieht – und außerdem den Redebeitrag der Vorsitzenden zur aktuellen Lage.
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Wiederherstellung Thema der Versammlung

Die Mitglieder des Altlastenvereins sind für Montag Abend aufgerufen, den Vorstand für die kommenden zwei Jahre zu bestimmen. Das Mandat der Vereinsspitze um Carola Biehal läuft turnusgemäß aus. Die Versammlung beginnt um 19.30 Uhr in der Gaststätte “Kurpfalz”, Forsthausstraße 7.

Neben den üblichen Regularien stehen viele Informationen über die Sanierung auf der Tagesordnung. Unter anderem geht es um die Probleme, wenn es darum geht, nach dem Austausch der Erde die Nebengebäude und Gärten wieder aufzubauen. Die Unzufriedenheit der Anwohner nimmt hier stark zu. Der Vorstand hat deshalb Oliver Hamann vom Bürgerbüro der Sanierer in die Versammlung eingeladen und bittet die Mitglieder um Erfahrungsberichte. Ulrich Urban, Projektleiter der HIM-Altlasten-Sanierungsgesellschaft, wird zudem den Stand der Sanierungsarbeiten und die weiteren Pläne erläutern.

Hier die genaue Tagesordnung.

Städtischer Arbeitskreis Altlasten tagt

Bürgermeister Erich Maier hat die nächste Sitzung des städtischen Arbeitskreises Altlasten einberufen – für Montag, 18. Juni. Auch der Projektbeirat ist Mitglied des Gremiums.
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