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Verein sammelt Unterschriften für Bila

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Der Altlastenverein informierte gemeinsam mit dem Sanierungsexperten der Stadtverwaltung, Stephan Frech, während des Bila-Aktionstags über den Zusammenhang von ICE und Altlasten. Gleich anhängerweise kamen die Interessierten vorbei. Vor dem Schloss wurden sie daran erinnert, dass der Stadtteil ohnehin seit Jahren geplagt ist. Und außerdem, dass die Altlasten jetzt vielleicht erstmals etwas Gutes bedeuten könnten.

Denn praktischerweise will die Bahn genau dort bauen, wo im Wald noch Schadstoffe liegen – was bisher nicht viele wussten. Für den Schienenkonzern bedeutet das: Er kann nicht einfach mit den Baggern anrücken und loslegen. Möglicherweise muss er eine Altlastensanierung vorschalten. Die kostet Geld und – wenn Betroffene Einspruch einlegen – vielleicht auch viel Zeit. Der Rote Hof jedenfalls, der unmittelbar an der Trasse liegt, ist unglaublich hoch mit den schwer giftigen Dioxinen verseucht – zehnmal mehr als der Sodabuckel. Und schon der hat es ja ordentlich in sich, wie Fachleute immer wieder sagen.

Am Stand sammelten wir seitenweise Unterschriften. Viele Autofahrer hielten spontan an, kamen zielstrebig an die Stellwände und fragten gleich nach ihrem Gruß: Wo kann ich unterschreiben?

Infoblatt in Neuschloß verteilt

Nicht alle, die von der Sanierung betroffen sind, klicken sich ins Internet ein. Deshalb informieren Projektbeirat und Verein über die jüngsten Ereignisse in Sachen Sodabuckel und Wiederherstellung nun auch in Papierform: Wir haben ein Infoblatt erstellt und im Stadtteil verteilt. Wer es gerne auf dem Computer hätte – kein Problem. Hier können Sie den Vierseiter als pdf-Datei herunterladen.
Infoblatt

Projektbeiräte nicht mehr im Gesetz

Die hessische Landesregierung plant eine Gesetzesnovelle, die zur Folge hat, dass Projektbeiräte und deren Beteiligungsrechte nicht mehr schriftlich fixiert sind. Der Projektbeirat Altlasten Neuschloss ist darüber besorgt. Er hat den hessischen Umweltminister Wilhelm Dietzel um eine Stellungnahme gebeten. Sein Ministerium schreibt zurück: Alles kein Problem.
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Ortsbeirat fordert Sanierung des Sodabuckels

Der Ortsbeirat Neuschloß fordert die städtischen Gremien auf, “eine Planung zur Sicherung / Sanierung des Sodabuckels in die Wege zu leiten und die dafür nötigen finanziellen Mittel rechtzeitig bereitzustellen”. Bürgermeister Erich Maier stellt in der Sitzung ein Schreiben des hessischen Umweltministers Wilhelm Dietzel (CDU) vor. Der lehnt es ab, doch noch eine Sicherung der Südflanke des Sodabuckels zu verbinden mit der Sanierung der Grundstücke im Wohngebiet während des fünften Abschnitts.
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Projektbeirat schreibt Politikern

Der Projektbeirat erläutert seine Position zum Sodabuckel in einem Brief, der an alle Stadtverordneten und Stadträte geht. Hier des Dokument im Wortlaut.
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Sodabuckel: Stellungnahme des Projektbeirats

Aus der PAN-Stellungnahme für die Planung zum 3. bis 5. Sanierungsabschnitt
an das Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung Umwelt, Herr Schmal / Frau Schirra

[...] Über die teilweise Einbeziehung des Sodabuckels in die Sanierung des Betriebsgeländes haben wir schon mehrfach miteinander gesprochen. Die Idee hat uns gefallen, weil wir davon ausgegangen waren, dass so die Belastung vieler Anwohner geringer gehalten werden kann. Zum einen wegen der alternativen Führung der Baufahrzeuge durch den Wald, zum anderen, weil die Südflanke des Sodabuckels gleichzeitig mit den Grundstücken saniert würde. Genau dieser Vorzug erscheint nun jedoch fraglich.
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