Monatsarchiv für Juli 2007

 
 

Ortsbeirat: Dioxinwall und Wiederherstellung

Der Sodabuckel ist Thema im Ortsbeirat. Ortsvorsteher Gottlieb Ohl (FDP) fordert laut Südhessen Morgen: “Auf jeden Fall” müsse der Dioxinwall weg.
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Sodabuckel – Blick hinter den Zaun

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Bilder: Michael Bayer

Kali-Chemie als Rechtsnachfolger?

 
Der Südhessen Morgen bespricht die Frage, ob die Kali-Chemie als Rechtsnachfolger der früheren chemischen Fabrik in Neuschloß für die Sanierung haftbar gemacht werden kann. Anlass ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. März 2006. “Das Gericht hatte im Fall eines badischen Salzbergwerks entschieden, dass der frühere Betreiber rückwirkend zur Sanierungsverantwortung herangezogen werden kann.” Es sei allerdings fraglich, ob das Urteil auf Neuschloß übertragbar ist. Die Stadt habe einen Umweltrechtler um eine Stellungnahme gebeten.

Empfehlungen des Ortsbeirats gelten

 
Dem Wunsch des Ortsbeirats, die Sicherung des Sodabuckels zügig anzugehen, haben sich Magistrat und Stadtverordnetenversammlung angeschlossen. Das berichtet der Südhessen Morgen.
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Mitgliederversammlung in der Presse

Die Mitgliederversammlung, und insbesondere die Probleme der Anwohner mit den Sanierern, sind Thema in der Presse. Die Lampertheimer Zeitung erläutert den Rahmen des Treffens: “Zum einen sollte Vereins-Rechtsanwalt Christoph Kneissl Auskunft über Rechtsfragen geben, außerdem waren auch Oliver Hamann vom Bürgerbüro und Ulrich Urban, Projektleiter der HIM-Altlastensanierungsgesellschaft, zur Versammlung eingeladen.” Der Südhessen Morgen sagt auch warum: “Etliche Anwohner aus dem zweiten Sanierungsabschnitt [machten] ihrem Ärger Luft. Die Wiederherstellung der Gärten und Außengebäude laufe zum Teil nicht wie vorgesehen, Antworten ließen monatelang auf sich waren, die Bauarbeiter reagierten gereizt und lustlos nach dem Motto ‘Augen zu und durch’. Erste Anlaufstelle sei in solchen Fällen eigentlich das Bürgerbüro, das zwischen Sanierern und Anwohner vermitteln solle. “‘Die kommen zwar und gucken, aber Antworten gibt es keine’, lautet ein Vorwurf”, berichtet das Blatt.

Gebe es bei Differenzen rund um Gartenzaun, Rasen und Garage auch mit Hilfe des Bürgerbüros keine Einigung, bleibe nur noch der Weg zur Schiedsstelle, wie Rechtsanwalt Christoph Kneissl erläuterte. Doch soweit muss es nicht kommen. Der Südhessen Morgen zitiert einen Tipp der alten und neuen Vositzenden Carola Biehal: “Nicht warten, bis sich der Ärger bis zur Riesenexplosion aufstaut, sondern gleich und immer wieder das Gespräch suchen. Das ist ganz im Sinne von Projektleiter Urban: ‘Wir müssen wieder auf eine neutrale Basis kommen.’”

Der neue Vorstand ist der alte

Die Mitgliederversammlung des Vereins Altlasten Neuschloß hat den alten Vorstand auch zum neuen gemacht. Sie bestätigte das Führungsteam um die Vorsitzende Carola Biehal. Hier lesen Sie, wie die Vereinsspitze jetzt komplett aussieht – und außerdem den Redebeitrag der Vorsitzenden zur aktuellen Lage.
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Presseschau – ältere Beiträge

Die Neuschlösser Altlasten sind immer wieder Thema in der Lokalpresse. Wir weisen – chronologisch sortiert – auf weiter zurückliegende Berichte hin.
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Wiederherstellung Thema der Versammlung

Die Mitglieder des Altlastenvereins sind für Montag Abend aufgerufen, den Vorstand für die kommenden zwei Jahre zu bestimmen. Das Mandat der Vereinsspitze um Carola Biehal läuft turnusgemäß aus. Die Versammlung beginnt um 19.30 Uhr in der Gaststätte “Kurpfalz”, Forsthausstraße 7.

Neben den üblichen Regularien stehen viele Informationen über die Sanierung auf der Tagesordnung. Unter anderem geht es um die Probleme, wenn es darum geht, nach dem Austausch der Erde die Nebengebäude und Gärten wieder aufzubauen. Die Unzufriedenheit der Anwohner nimmt hier stark zu. Der Vorstand hat deshalb Oliver Hamann vom Bürgerbüro der Sanierer in die Versammlung eingeladen und bittet die Mitglieder um Erfahrungsberichte. Ulrich Urban, Projektleiter der HIM-Altlasten-Sanierungsgesellschaft, wird zudem den Stand der Sanierungsarbeiten und die weiteren Pläne erläutern.

Hier die genaue Tagesordnung.