Carola Biehal bleibt Vorsitzende im Verein

Carola Biehal bleibt Vorsitzende des Altlastenvereins. Die Mitglieder haben den kompletten Vorstand für zwei weitere Jahre bestätigt. Biehal war einige Tage zuvor im Ortsbeirat zur Ortsversteherin gewählt worden. Sie geht nicht davon aus, dass sich beide Ämter in die Quere kommen könnten: “Die Ziele sind die Gleichen”, sagte sie in der Mitgliederversammlung im Neuschlößer Gasthaus “Kurpfalz”.

Es gelte, jetzt den Sodabuckel nicht aus den Augen zu verlieren. Bürgermeister Erich Maier will mit Blick auf die Finanzlage der Stadt die geplante Sanierung um zwei bis drei Jahre verschieben. “Wir sehen dieser Entwicklung mit Sorge entgegen”, sagte Biehal.

Die Arbeiten im Wohngebiet schreiten derweil voran: Im August soll auf dem letzten Grundstück die Erde ausgetauscht sein, berichtete Ulrich Urban, Projektleiter vor Ort der HIM-ASG. Danach werden noch die Nebengebäude und Gärten errichtet, was sich vegetationsbedingt ins nächste Jahr ziehen kann. Vorsitzende Biehal machte deutlich, dass für den Verein noch das ein oder andere zu tun bleibt: “Die Sanierung ist zu Ende, wenn der Letzte die Rechnung hat und die Wiederherstellung abgeschlossen ist.”

Wenn dann doch alles vorbei ist und sich der Verein auflöst, gibt es für jene Mitglieder, die bis zum Schluss dabei bleiben, eine Belohnung: Die übrig gebliebenen Beiträge werden wieder ausgezahlt. Und damit die Wartezeit nicht ganz so schwer fällt, stimmte die Mitgliederversammlung dem Vorschlag des Vorstands zu, von sofort an auf die Gebühr zu verzichten. “Wir haben eine gute Basis, um noch agieren zu können”, sagte Kassenwart Günter Kirchenschläger, als er die Finanzlage des Vereins darstellte.

Aufmerksam beobachten will der Vorstand den Verlauf und die Ergebnisse der aktuellen Grundwasseruntersuchung. Auf deren Grundlage soll im Herbst entschieden werden, ob und wann die laufende Sanierung eingestellt wird. Es müsse verhindert werden, dass hier vorwiegend aus Sparzwängen heraus entscheiden werde, warnte Biehal.

Der wiedergewählte Vorstand auf einen Blick: Carola Biehal bleibt die erste Vorsitzende, Dr. Günter Weidenauer zweiter Vorsitzender und Michael Bayer dritter Vorsitzender und Pressesprecher. Den Vorstand komplettieren Schriftführerin Gabriele Klos, Kassenwart Günter Kirchenschläger sowie Beisitzerin Helga Irrgang und Beisitzer Horst Irrgang. Das Mandat des Vorstands läuft über weitere zwei Jahre. Der alte und neue Vorstand in Personalunion dankt für das Vertrauen.

Die Baustelle zum Jahresbeginn

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Anwohner-Treffen am 20. Januar

Im Alten Lorscher Weg und im Erlenweg ist die belastete Erde entfernt. Garagen, Nebengeba?ude und Ga?rten werden oder sind schon wieder hergestellt. Zur gleichen Zeit graben schon die Bagger im Buchenweg auf den Grundstu?cken entlang des Sodabuckels. In Neuschloß la?uft die heiße Endphase in der Sanierung. Grund genug fu?r Projektbeirat und Altlastenverein, die Anwohner aus dem vierten und fu?nften Abschnitt zum Meinungsaustausch einzuladen.
Wir wu?rden gerne ho?ren, was aus Ihrer Sicht gut la?uft, was besser klappen sollte – und an welchen Stellen wir Sie unterstu?tzen ko?nnen. Das Treffen am Donnerstag, 20. Januar, beginnt um 19.30 Uhr in der Gaststa?tte Kurpfalz, Forsthausstraße 7.
Aus den bisherigen Abschnitten wissen wir, dass vor allem in den Details der Wiederherstellung der Teufel liegen kann. Dann ist Fingerspitzengefu?hl bei allen Beteiligten gefragt, zur Not auch hartes Verhandlungsgeschick. Hier interessieren uns Ihre Probleme.
Dass in diesem Winter Arbeiten in zwei Sanierungszonen gleichzeitig laufen, brachte zeitweise unerwarteten A?rger: Es fehlten schlicht fertige Gehwege, an denen die Anwohner ihre Fahrzeuge abstellen konnten. Unserer Beobachtung nach hat sich die Lage inzwischen entspannt. Sehen Sie das genauso? Wir freuen uns auf einen offenen Austausch u?ber diese und andere Themen.

Mitgliederversammlung in der Presse

Der Südhessen Morgen beschreibt zunächst die Stimmung unseres Treffens: “Das Interesse an der Mitgliederversammlung des Vereins Altlasten Neuschloß war rege. Dennoch blieben Fragen und Kritik aus den Reihen der von der Sanierung betroffenen Anwohner Mangelware. Ein Zeichen für allgemeine Zufriedenheit? Das mochte der unvoreingenommene Beobachter so sehen.” Diese Einschätzung bezieht sich auch auf die Entwürfe der Abrechnungen zur Wiederherstellung, die in diesen Tagen an einige Eigentümer von bereits sanierten Grundstücken verteilt wird.

Bei einem Thema allerdings bleiben wir laut: Ein “heißes Thema”, so der Südhessen Morgen, bleibt laut Carola Biehal der Sodabuckel.
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Sachstand der Sanierung

Ende Mai 2009 ist die Bodensanierung im dritten Abschnitt im Linden-, Erlen- und Buchenweg abgeschlossen. Obwohl die Arbeiten hier schwierig sind, gibt es bisher keine großen Probleme. Ein Überblick über den Stand der Dinge.
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Der Dioxinwall verschwindet bald

07-dioxinhuegel1.jpgEine wichtige gute Nachricht besonders für jene Neuschlößer, die direkt am Sodabuckel wohnen: Der Dioxinwall wird nun doch nicht erst mit der Gesamtsanierung des Sodabuckels beseitigt, sondern schon früher. Stadt und Land haben sich darauf verständigt, die wahrscheinlich größte Gefahr, die von der gesamten Ablagerung ausgeht, schon während der Sanierung der angrenzenden bewohnten Grundstücke zu beseitigen – also voraussichtlich im Jahr 2010. Der Einigung vorangegangen sind zahlreiche Gespräche des Projektbeirats und des Vereins Altlasten Neuschloß hinter den Kulissen, unter anderem mit dem hessischen Umweltministerium, dem Regierungspräsidium, dem Kreisgesundheitsamt, der Stadtverwaltung, den Sanierungsplanern und politischen Vertretern von Ortsbeirat, Stadt und Land. (Zum Sodabuckel siehe auch unsere Fotostrecke Blick hinter den Zaun.)
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