LZ fragt Bedenken des PAN ab

Die Lampertheimer Zeitung ist auf die Bedenken von Projektbeirat und Altlastenverein aufmerksam geworden, was die Gutachter-Empfehlung zur Sanierung des Sodabuckels betrifft. Redakteur Oliver Lohmann besuchte uns, um nachzufragen – heraus kam eine sehr gute Beschreibung der Lage (Bild).

Der PAN habe das Papier, das in der Empfehlung einer Sanierungsvariante mündet, “ausgiebig studiert. Und dabei sind den PAN-Mitstreitern Unklarheiten aufgefallen. Diese sollen in einem Gespräch mit der Stadtverwaltung und dem Gutachter CDM am 17. September besprochen werden.” Neben Details zu unseren Bedenken ist in der Folge auch Thema, wie sich eine ICE-Trasse bei Neuschloß auf die Altlasten auswirken könnte.
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Sommerliche Überraschung beim Dioxinwall

Für eine sommerliche Überraschung in Sachen Sodabuckel sorgt die Lampertheimer FDP. Deren Stadtverordneten-Fraktion ist, wie sie sagt, “in intensiven Diskussionen” wohl zur Erkenntnis gelangt, dass SPD-Fraktionschef Hans Hahn eine gute Idee hatte, als er im Ortsbeirat Bedenken vortrug gegen eine Umlagerung des Dioxinwalls auf die Mitte des Sodabuckels. Jedenfalls kündigt jetzt auch die FDP in einer Pressemitteilung, abgedruckt von der Lampertheimer Zeitung, an, sie wolle “diese Masse an hoch kontaminiertem Material nicht für alle Zeiten im Sodabuckel deponiert wissen”.

Derzeit gilt eine Lösung, die der Projektbeirat in vielen Gesprächen mit Stadt, Land und Sanierern mit ausgehandelt hat: Demnach kommt der hochgiftige Dioxinwall wesentlich früher als zunächst gedacht weg, nämlich zeitgleich mit der Sanierung der angrenzenden Buchenweg-Grundstücke im Jahr 2010. Dafür wird das belastete Material – wie später alles weitere Material vom Rand des Sodabuckels – in den oberen Teil des Sodabuckels gebracht und gesichert. Diese Lösung würde die Stadt nichts kosten, weil sich das Land andere, zunächst geplante Arbeiten sparen kann.

Nun also will die FDP stattdessen den Dioxionwall entsorgen lassen. Und auch andere Fraktionen scheinen nicht abgeneigt, wie der Südhessen Morgen zusammenträgt.
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Ortsbeirat: Eitelkeit gegen Pragmatismus

Lange haben Projektbeirat und der Altlastenverein dafür gekämpft, dass der hochgiftige Dioxinwall direkt hinter den Buchenweg-Grundstücken möglichst schnell wegkommt. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung, den Sanierern vor Ort und dem Land Hessen haben wir eine Lösung gefunden: Der Hügel wird zeitgleich mit der Sanierung der benachbarten Grundstücke abgetragen; das Material oben auf dem Sodabuckel verbuddelt – genau wie später die restliche vergiftete Erde vom Sodabuckel, die an den Seiten abgetragen werden muss. Dieses geplante Vorgehen war nun Thema in Ortsbeirat – und was dort manche Politiker vorgetragen haben, bringt den Kommentator des Südhessen Morgen auf die Palme. Uns auch.
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Der Dioxinwall verschwindet bald

07-dioxinhuegel1.jpgEine wichtige gute Nachricht besonders für jene Neuschlößer, die direkt am Sodabuckel wohnen: Der Dioxinwall wird nun doch nicht erst mit der Gesamtsanierung des Sodabuckels beseitigt, sondern schon früher. Stadt und Land haben sich darauf verständigt, die wahrscheinlich größte Gefahr, die von der gesamten Ablagerung ausgeht, schon während der Sanierung der angrenzenden bewohnten Grundstücke zu beseitigen – also voraussichtlich im Jahr 2010. Der Einigung vorangegangen sind zahlreiche Gespräche des Projektbeirats und des Vereins Altlasten Neuschloß hinter den Kulissen, unter anderem mit dem hessischen Umweltministerium, dem Regierungspräsidium, dem Kreisgesundheitsamt, der Stadtverwaltung, den Sanierungsplanern und politischen Vertretern von Ortsbeirat, Stadt und Land. (Zum Sodabuckel siehe auch unsere Fotostrecke Blick hinter den Zaun.)
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Pressegespräch zur Dioxinwall-Lösung

Der Dioxinwall verschwindet bald” – Land und Stadt sind sich einig geworden, und der Projektbeirat denkt, seinen Beitrag dafür geleistet zu haben. Wir haben darüber die Presse informiert – und nach dem Gespräch finden sich Beiträge dazu in den Zeitungen.

Oliver Lohmann schreibt in der Lampertheimer Zeitung: “Die Neuschlösser, die am Dioxinwall wohnen, können aufatmen: In zwei Jahren wird der Gifthügel hinter ihren Gärten abgetragen. Carola Biehal, Sprecherin des Projektbeirats Altlasten Neuschloß (PAN), und PAN-Pressesprecher Michael Bayer sind erleichtert: Der Kampf der Neuschlösser für die baldige Beseitigung des Dioxinwalls am Südrand des Sodabuckels war erfolgreich.” In Bezug auf die komplette Sanierung des Sodabuckels sei “die Stadt ist bereits aktiv geworden und hat Geld in den Haushalt eingestellt, um die Planung angehen zu können. Wohl nicht zuletzt auf Druck des PAN”.

Der Südhessen Morgen berichtet kurz: “Jetzt ist eine Lösung gefunden worden: Der Sodabuckel selbst soll die hochgiftige Fracht aufnehmen. Damit werden die Eigentümer der direkt angrenzenden Grundstücke entlastet. Die Vorsitzende des Projektbeirats Altlasten (PAN), Carola Biehal, machte gestern auf Anfrage deutlich, dass es sich dabei keineswegs um eine optimale, wohl aber um eine akzeptable Lösung handele.”

Einen Tag später ergänzt die Zeitung, “eine Beibehaltung des Status quo [hätte] bedeutet, dass die Bewohner des Buchenwegs, der an den Sodabuckel grenzt, auf unabsehbare Zeit mit der Dioxingefahr hätten leben müssen. ‘Das wäre uns allen zu unsicher gewesen’, unterstrich die PAN-Vorsitzende Carola Biehal bei einem Pressegespräch. In Briefen an die Stadtverordneten hatte der Projektbeirat um öffentliche Aufmerksamkeit für die schwierige Situation in Neuschloß gerungen. ‘Wir haben nicht locker gelassen’, sagt Biehal heute.

Schließlich überzeugt der Tip mit kenntnisreicher Berichterstattung; die Anzeigenzeitung übernimmt den Beitrag unserer Webseite. Das Ergebnis ist zu sehen auf Seite 15 (pdf-Datei).

“Land kann sich nicht mehr rühmen”

Sodabuckel - GefahrUwe Rauschelbach kommentiert das Verhalten des Landes in Sachen Sodabuckel im Südhessen Morgen so: “Der Sodabuckel droht zum Menetekel der Altlastensanierung zu werden.” Und: “Sollte sich das Land derart passiv aus der Mitverantwortung ziehen, wäre dies wahrlich eine nicht hinnehmbare politische Haltung.” Zwar stehe die Stadt in Bezug auf ihren Sodabuckel in der Sanierungspflicht; und doch wäre es zynisch, sollte das Land nun auf stur schalten und sich deswegen einer kooperativen Lösung verschließen. “Es bräuchte sich dann nicht mehr dieses Sanierungsprojekts rühmen. Zumindest nicht eines, welches das Prädikat ‘abgeschlossen’ verdient.” (Zum Sodabuckel siehe auch unsere Fotostrecke Blick hinter den Zaun.)
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Ortsbeirat: Dioxinwall und Wiederherstellung

Der Sodabuckel ist Thema im Ortsbeirat. Ortsvorsteher Gottlieb Ohl (FDP) fordert laut Südhessen Morgen: “Auf jeden Fall” müsse der Dioxinwall weg.
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Sodabuckel – Blick hinter den Zaun

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Bilder: Michael Bayer