Monatsarchiv für Juli 2005

 
 

PAN wählt neue Führung

Der Projektbeirat Altlasten Neuschloß (PAN) hat aus seiner Mitte einen neuen Führungskreis gewählt. Erste Vorsitzende ist jetzt Carola Biehal, die bisherige Sprecherin. Unterstützt wird sie von Stellvertreter Dr. Günter Weidenauer und Pressesprecher Michael Bayer. Damit steht nun das gleiche Trio an der Spitze wie im Verein Altlasten Neuschloß, was eine enge Zusammenarbeit ermöglicht. Drei Mitglieder wurden satzungsgemäß in der jüngsten Versammlung einstimmig in den Projektbeirat aufgenommen: Neben Michael Bayer sind das Gabriele Klos und Horst Irrgang.
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Straßensanierung ein Teilerfolg

Als einen Teilerfolg wertet der Projektbeirat den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, in den Straßen des Stadtteils einen Graben für die Versorgungsleitungen zu sanieren. „Wir haben uns den kompletten Austausch des Bodens unter der Fahrbahn und den Gehwegen gewünscht“, sagt Sprecher Michael Bayer. Nur dann könnten die Anwohner künftig gut schlafen, wenn plötzlich eine Versorgungsleitung platzt. Die beschlossene Variante sieht der PAN als Kompromiss zwischen der Ideallösung und dem Möglichen. „Allerdings müssen Wege gefunden werden, damit während der Arbeiten im sanierten Graben sich die saubere Erde nicht mit der belasteten vermischt.“ Möglich werde das beispielsweise mit unterirdischen Betonschächten für die Versorgungsleitungen, wie sie in größeren Städten üblich sind.

Verein: Straßen komplett sanieren

Der Altlastenverein Neuschloß ist dafür, neben den Grundstücken auch die Straßen komplett von Schadstoffen zu befreien – trotz der Kosten, die damit verbunden sind. Vorsitzende Carola Biehal warnt davor, die notwendige Sanierung auf eine Ebene zu stellen mit populären politischen Wunschprojekten: „Die Frage beispielsweise, wie groß das Wellness-Vergnügen im Schwimmbad ausfallen soll, kann nicht als Alternative zum Schutz der Bürger in Neuschloss diskutiert werden.“ Biehals Stellvertreter, der Lampertheimer Mediziner Dr. Günter Weidenauer, warnt vor Risiken für die Bevölkerung, sollten die Altlasten unter Fahrbahn und Gehwegen liegen bleiben.
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