Aktuelle Hintergründe und Informationen

Aktuelle Hintergründe und Informationen zur Sanierung der Grundstücke, des Grundwassers und des Sodabuckels finden Sie auf Neuschloss.net

Einladung zur Mitgliederversammlung

Unsere Grundstücke sind saniert – doch ganz los sind wir die Hinterlassenschaften der 1927 geschlossenen Chemischen Fabrik Neuschloß noch nicht. Im Wald hinter dem Buchenweg liegt auf dem Sodabuckel weiter hochgiftiges Material – und die von der Stadt initiierte Sanierung stockt.

Zugleich ist das Versuchsfeld im Ulmenweg für die verbesserte Grundwassersanierung fast fertig aufgebaut. Damit kommt das Pilotprojekt der Universität Heidelberg in die heiße Startphase. An einem Gelingen muss uns allen gelegen sein, damit auch künftige Generationen unbesorgt ihr Trinkwasser im Bürstädter Wald zapfen können.

Genug Themen also, um wieder einmal zusammenzukommen – im Rahmen einer Mitgliederversammlung des Vereins Altlasten Neu-schloß. Wir planen sie im Restaurant an der Forsthausstraße 7, das sich jetzt Quattro Mori nennt. Los geht‘s am Donnerstag, 27. November, um 19.30 Uhr. Eingeladen haben wir auch Fachleute der Sanierer von der HIM und der Stadtverwaltung.

Der Vorstand freut sich auf Sie!

Unsere Tagesordnung

1. Begrüßung und Formalia
2. Rückblick
(Erste Vorsitzende Carola Biehal)
3. Sachstand der Sanierung und Wiederherstellung Grundstücke (Vertreter der HIM)
4. Pilotversuch zur Sanierung
des Grundwassers
(Vertreter der HIM)
5. Sanierung des Sodabuckels (Vertreter der Stadt Lampertheim)
6. Verschiedenes

Sodabuckel: Stadt setzt auf Transparenz

Bei der beginnenden Sanierung des Sodabuckels setzt die Stadtverwaltung auf Transparenz für die Anwohner. Das wurde mit der Präsentation der Sanierungspläne deutlich, zu der Bürgermeister Gottfried Störmer in den Bürgersaal am Ahornplatz geladen hatte. Gut 30 Anwohner waren dabei. Neuschloss.net berichtet.

Grundwasser: Sanierung oder Sicherung?

Wer heute durch den alten Teil von Neuschloß läuft, sieht schöne neue Straßen und blühende Gärten – das Ergebnis der aufwendigen Bodensanierung. Doch tief unter der Erde, im Grundwasserleiter, gibt es weiter Hinterlassenschaften der chemischen Fabrik. Im Blickpunkt steht dabei vor allem Arsen. Die Debatte darüber, wie damit umgegangen werden soll, beschreibt Neuschloss.net unter dem Titel Grundwasser: Sanierung oder Sicherung?

Vereinsvorstand bestätigt

Der alte Vorstand des Altlastenvereins ist auch der neue: Die Mitglieder bestätigten die Vereinsspitze komplett. Erste Vorsitzende bleibt also Carola Biehal, zweiter Vorsitzender Günter Weidenauer, dritter Vorsitzender Michael Bayer. Den Vorstand komplettieren Schriftführerin Gabriele Klos, Kassenwart Günter Kirchenschläger sowie Beisitzerin Helga Irrgang und Beisitzer Horst Irrgang. Das Mandat läuft über weitere zwei Jahre.

Zu Beginn des Treffens im Café am Ahornplatz gedachten die Anwesenden dem Gründungsmitglied Ralf Peter mit einer Schweigeminute. Er war im August überraschend gestorben.

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder,

die Sanierung der Grundstücke im Wohngebiet haben die meisten von uns hinter sich gebracht. Doch die Altlasten beschäftigen unseren Stadtteil weiter. Zu tun gibt es noch unter der Erde, beim Grundwasser, und hinter den Buchenweg-Grundstücken, beim Sodabuckel. Beide Themen sind wichtig, damit auch unsere Kinder endgültig nichts mehr mit den Schadstoffen zu tun haben. Und zu beiden Themen gibt es Neuigkeiten, über die wir in einer ordentlichen Mitgliederversammlung informieren möchten am Donnerstag, 28. November 2013, 19.30 Uhr, im Café am Ahornplatz, Lampertheim-Neuschloß, Ahornweg 1.

Die Stadt Lampertheim wird schon bald die Sanierung des Sodabuckels starten. Hier hören wir viele Fragen aus dem Kreis der Mitglieder: Fahren wieder viele Lastwagen durch unseren Stadtteil? Wie werden die direkten Anwohner vor giftigem Staub geschützt? Wie soll das Gelände nach der Sanierung aussehen? Antworten darauf gibt in unserem Treffen Stephan Frech von der Stabstelle Bodenschutz der Stadtverwaltung.

Die Grundwassersanierung läuft seit Jahren – und holt große Mengen an Giften, vor allem Arsen, aus dem Wasser. Das ist die eine Seite. Die andere Seite: Die Konzentration der Schadstoffe im Grundwasser nimmt kaum ab – sie ist schlicht zu massiv. Für die Behörden tatsächlich ein Grund, den Sinn der Sanierung in Frage zu stellen. Die Sanierungsfirma HIM wird hier den Stand der Dinge berichten.

Auf der Tagesordnung stehen auch turnusmäßige Wahlen des Vereinsvorstands. Deshalb weisen wir hier vorsichtshalber darauf hin: Sollte die Versammlung nicht beschlussfähig sein, wird satzungsgemäß eine zweite Versammlung mit derselben Tagesordnung einberufen, die sofort und anschließend stattfindet. Sie ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Dennoch fänden wir es ein schönes Zeichen, viele Mitglieder zu sehen.

Die Tagesordnung auf einen Blick:
1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Rückblick (Erste Vorsitzende Carola Biehal)
3. Grundwassersanierung (HIM-Altlasten-Sanierungsgesellschaft ASG)
4. Sanierung Sodabuckel: Verkehrsführung /Staubschutz/Wiederherstellung (Stadt Lampertheim)
5. Kassenbericht (Kassenwart Günter Kirchenschläger)
6. Entlastung des Vorstands
7. Neuwahlen
8. Verschiedenes

Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Carola Biehal
Erste Vorsitzende

CDU hält Neuschloß offenbar für gefährlich

In der Diskussion über den Standort einer weiteren Kinderkrippe lehnt die CDU Lampertheim einen Neubau in Neuschloß ab und begründet das mit den Altlasten – obwohl die betroffene Fläche saniert ist. Stadtverordneter Werner Hofmann sagte im Sozialausschuss, er wolle seine möglichen Enkelkinder nicht auf einem sanierten Grundstück spielen sehen. Eine Stellungnahme dazu von PAN-Sprecher Michael Bayer findet sich auf Neuschloss.net.

Bürgerbüro geht in die Verlängerung

Gute Nachricht für Neuschlößer, die mit der Altlastensanierung noch nicht abgeschlossen haben: Das Bürgerbüro als direkter Ansprechpartner der Anwohner und die Projektleitung der Sanierungsfirma HIM-ASG bleiben ein Jahr länger als geplant in Neuschloß. Allerdings steht ein Umzug an. Details berichtet die Website Neuschloss.net.

Die Mitgliederversammlung in der Presse

In Neuschloß kann nach den Jahren der Sanierung allmählich wieder Normalität einkehren. Der Schaukasten an Ahornplatz informiert nicht mehr über Schadstoffwerte, sondern die Übungszeiten des lokalen Sportvereins. Und in der Mitgliederversammlung des Altlastenvereins liegen auf den Tischen keine langen Tagesordnungen, wie der Südhessen Morgen aufmerksam feststellt, sondern es stehen dort Kaffeetassen.

Projektbeirat und Altlastenverein wollten die neu gewonnene Normalität in der Gestaltung der Versammlung widerspiegeln. Bei den Besuchern und in der Presse kommt das gut an: “Abwechslungsreich und informativ zugleich”, lobt auch die Lampertheimer Zeitung.

Der Südhessen Morgen erläutert: Die Vorsitzende Carola Biehal und Michael Bayer „machten deutlich, worum es an diesem Tag abgesehen von der Geselligkeit ging: Rückschau, Bestandsaufnahme und Ausblick.“ Dazu habe der Vorstand Gäste eingeladen, die sich in der Materie bestens auskennen: Birgit Schmitt-Biegel und Ulrich Urban von der mit den Sanierungsarbeiten betrauten Firma HIM und Stephan Frech, Mitarbeiter der städtischen Stabsstelle Recht und Bodenschutz. Der SHM hält fest: „Sie ernteten bei dieser Gelegenheit nur Applaus, waren sie es doch, die in den vergangenen Jahren für die Abwicklung der letztlich erfolgreichen Bodensanierung verantwortlich zeichneten.“

Die Lampertheimer Zeitung greift Zahlen auf, die Projektleiter Urban vorstellte: 178.000 Tonnen Bodenmaterial wurden im Laufe der Jahre entnommen, davon 180 Tonnen Blei und 50 Tonnen Arsen. „Das sind enorme Mengen an giftigen Stoffen, die dafür sorgten, dass in Neuschloß eine der größten Altlastensanierungen Deutschlands vonstatten ging“, so der Projektleiter. Fakten auch zum Grundwasser: 2,5 Millionen Kubikmeter Wasser wurden seit Mai 2003 aufbereitet und von Giftstoffen wie etwa 650 Kilogramm Arsen befreit.

Gefallen findet der Südhessen Morgen an einem Film über die Sanierung, der die Mühen Revue passieren ließ, die Verantwortliche und Bewohner über sich ergehen lassen mussten. „Lautes Lachen beim Anblick in Folie verpackter Häuser wechselte sich mit ungläubigem Staunen ab.“

Und natürlich gehen die Journalisten auf die Ausstellung ein, die Projektbeirat und Altlastenverein vorbereitet hatten. Die LZ schreibt: „Von Anwohnern gesammelte fotografische Eindrücke ließen die Erinnerung an eine Zeit voller Holzstege, in Plastik gehüllter Häuser und Straßen aus endlos dunkler Erde wieder aufleben und unter Berücksichtigung der derzeitigen Fertigstellung der Sanierungsarbeiten so manchen Anwohner erleichtert aufatmen.“

Grundwasser gerät ins Blickfeld

Nachdem die bewohnten Grundstücke bald saniert sind, gerät in Neuschloß zunehmend das Grundwasser in den Mittelpunkt des Interesses. “Wir halten es für wichtig, dass die Überprüfung der Grundwassersanierung ergebnisoffen angegangen wird”, sagte Stephan Frech von der Stabstelle Bodenschutz der Stadtverwaltung in einer Diskussion während der Mitgliederversammlung des Altlastenvereins.

Hintergrund: Das Land Hessen erstellt derzeit eine Anaylse, die Kosten und Nutzen der seit Jahren laufenden Grundwassersanierung gegenüberstellt.

Der Projektleiter der Sanierungsfirma HIM-ASG, Ulrich Urban, sagte, die Ergebnisse der Studie würden im Frühjahr veröffentlicht. Zuvor hatte er dargestellt, dass die Wasserreinigungsanlage in Neuschloß große Mengen an Schadstoffen ausfiltert – vor allem das hochgiftige Arsen.

Dieses Arsen im Wasser war ein mit ausschlaggebender Grund, warum vor zehn Jahren die Sanierung auch der Böden überhaupt angegangen wurde, erinnerte die Vorsitzende des Projektbeirats Altlasten Neuschloß (PAN) und Ortsvorsteherin Carola Biehal. “Es wäre unschlüssig, jetzt die Reinigung des Grundwassers nicht weiter zu verfolgen”, fügte sie hinzu.

Der Vorstand des Altlastenverein überlegte in der von Vorstandsmitglied Michael Bayer moderierten Runde, wenn das Ergebnis der Studien sei, dass die Grundwassersanierung gut läuft, spreche nichts gegen eine Fortsetzung. Sinke dagegen der Schadstoffanteil im Grundwasser nicht signifikant, obwohl zugleich große Giftmengen ausgefiltert würden, müssten sogar die Reinigungsarbeiten deutlich intensiviert werden. HIM-ASG-Projektleiter Urban wollte nicht ausschließen, das Letzteres ein Ergebnis der Studie sein könnte.

Zufrieden blickten Sanierer, Stadtverwaltung und Anwohner gemeinsam auf die Sanierung der Grundstücke im Wohngebiet zurück. Der Stadtteil blühe auf – auch weil nach dem Bodenaustausch viele Neuschlößer zusätzlich kräftig aus eigener Tasche in Häuser und Gärten investiert hätten. “Aber”, erinnerte Carola Biehal, “es war nicht immer leicht.” Das gelte auch für die Arbeit der Anwohnervertretung, etwa in Gesprächen mit Behörden und der Stadt.

Optimistisch stimmen Altlastenverein und Projektbeirat die von Stephan Frech präsentierten Pläne für die Sanierung des Sodabuckels. Es handelt sich dabei um eine Abraumhalde der ehemaligen chemischen Fabrik unmittelbar neben dem Wohngelände. Im seitlich ansteigenden Bereich soll eine folienbasierte Sickerwassersperrschicht verhindern, dass Regen tiefliegende Schadstoffe ins Grundwasser schwemmt. Hier werden Sträucher angepflanzt.

Oben entsteht eine Sperre aus mineralischem Material mit dem gleichen Effekt. Hier wird soviel Boden aufgetragen, dass flachwurzelnde Bäume wie Kiefern wachsen können. “Damit bleibt das Erscheiningsbild des Sodabuckels insgesamt in etwa erhalten”, erläuterte Frech.

Projektbeirat und Altlastenverein sehen in der Planung zwei wichtige Forderungen erfüllt: dass es unterirdische Sperrschichten gibt und wieder Wald wächst. Die Arbeiten sollen im Jahr 2014 beginnen.

Ausstellung gefällt und geht auf Tour

Schautafel: Fabrikreste und alte Kanäle

Rund hundert Bilder aus zehn Jahren – die Ausstellung “Neuschlößer Ansichten der Sanierung” war in der Mitgliederversammlung des Altlastenvereins zum ersten Mal zu sehen. Anwohner und Sanierer hatten zahlreiche Motive zur Verfügung gestellt. Projektbeirat und Verein suchten aus und sortierten das Material. So sind insgesamt 14 Schautafeln entstanden, professionell aufbereitet.

“Ach ja, das gab’s ja auch”, viele Neuschlößer nutzten die kleine Schau, um die Sanierung Revue passieren zu lassen. Vor allem die freigelegten unterirdischen Kanäle beeindruckten; nur wenige Anwohner hatten während der Arbeiten einen Einblick darauf. Auch die Gärten, zusammen- und drei Meter tiefer gelegt, gehörten zu den viel beachteten Motiven.

Es zeichnet sich ab, dass die Ausstellung von Projektbeirat und Altlastenverein auf Tour gehen wird. Aktuell laufen Gespräche mit der Stadtverwaltung. Auch die Sanierer der HIM-ASG haben ihr Interesse bekundet.

Schautafel: Staubschutz

Schautafel: Staubschutz

Neuschlößer Ansichten der Sanierung

Der Altlastenverein lädt ein zu einer besonderen Mitgliederversammlung am Samstag, 24. November: Mit einer kleinen Ausstellung schauen wir zurück auf die harten Jahre für Neuschloß. Mit dabei sind Gäste, die die Altlastensanierung geprägt haben. Der durchaus doppeldeutige Titel der Schau: „Neuschlößer Ansichten der Sanierung.“

Projektbeirat und Altlastenverein hatten beobachtet, dass die Anwohner gerne zur Kamera gegriffen haben, als es vor und an Ihren Häusern zur Sache ging. Die Aktiven baten daher im Sommer die Neuschlößer, ihre Schnappschüsse zur Verfügung zu stellen.

Die schönsten Motive ließ der Vorstand professionell aufbereiten – und hat sie zu einer spannenden Ausstellung zusammengetragen. Zu sehen sein wird auch ein Film, in dem Anwohner von ihren Erfahrungen mit der Sanierung berichten.

Während des Treffens wird auch Gelegenheit sein, gemeinsam mit den Fachleuten auf die wenigen verbleibenden Arbeiten im Wohngebiet zu schauen. Zugleich gerät aber auch die anstehende Sanierung des Sodabuckels vermehrt in den Blick.

Rein formal ist die Veranstaltung zugleich die Mitgliederversammlung des Vereins Altlasten Neuschloß. Beginn ist um 14 Uhr im Bürgersaal, Ahornweg 1.

Einladung als Faltblatt (pdf)

Ihre Ansichten der Sanierung

Projektbeirat und Altlastenverein tragen Erinnerungen der Anwohner zusammen – und suchen Ihre besten Fotos, Filme und Geschichten

Neuschloß hat sich verändert, seit im April 2003 die Bagger angerückt sind und Straße für Straße die Altlasten aus dem Boden graben. Nun verschwinden sie wieder aus dem Bild unseres Stadtteils. Wir Anwohner und Eigentümer haben viel mitgemacht in dieser schwierigen Zeit, mussten viele Entscheidungen treffen und Kompromisse eingehen. Aber wer heute durch Neuschloß läuft, wird sagen können: Es hat sich gelohnt. Der Dreck ist weg, und schöner geworden ist es sowieso.

Projektbeirat und Verein wollen die Erinnerung an diesen Wandel wach halten. Viele Neuschlößer haben fotografiert und gefilmt, als die Lastwagen rollten, Folien unsere Häuser versteckten und Arbeiter ungewöhnliche Wege von den Straßen zu den Haustüren einrichteten.

Unsere Idee: Stellen Sie uns Ihre schönsten, ungewöhnlichsten, beeindruckendsten Aufnahmen zur Verfügung – auch aus der Zeit vor der Sanierung. Oder vielleicht schreiben Sie uns die eine oder andere erlebte Geschichte auf, gerne kurz auf einer Seite.

Der Projektbeirat wird sich alles gründlich anschauen und versuchen, daraus eine kleine Ausstellung zusammenzutragen. Statt einer herkömmlichen Mitgliederversammlung des Vereins könnten wir dann eine schöne kleine Feier zur Eröffnung organisieren – und die formalen Dinge kurz halten. Die offizielle Einladung verschicken wir, sobald wir abschätzen können, was zustande kommt.

Bitte mailen Sie Ihre Fotos und Texte bis Sonntag, 17. Juni, an ausstellung@altlast-neuschloss.de; Videos als CD bei Bayer (Ulmenweg 35) einwerfen.

Download: Unser Aufruf, den wir als Flugblatt verteilt haben (pdf-Format).

“Auf dem Bau ist nichts unmöglich!”

Im Namen von Ortsbeirat, Projektbeirat und Verein Altlasten Neuschloß stellte Carola Biehal beim Festakt zum baldigen Abschluss der Sanierungsarbeiten fest: “Heute ist ein ganz besonderer Tag!” Wir dokumentieren ihr Grußwort.

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Jahrzehnte sind vergangen, seit sich die ersten Hinweise im Jahre 1988 auf massive Bodenkontaminationen in Neuschloß bestätigten. Nun liegt vieles hinter uns.

Ganz am Anfang
• die Angst vor dem Ungewissen,
• das Erkennen und Annehmen der Gefahr.

Dann
• die langjährige Erkundung und die immer wieder veränderte Darstellung der Gefahr,
• die Auseinandersetzung mit dem Hessischen Abfallgesetz, mit dem Hessischen Altlastengesetz (ab 1989) und letztendlich mit dem Bundesbodenschutzgesetz (01.03.1999),
• die Gründung des Projektbeirats im Jahre 1995, basierend auf dem hessischen Altlastengesetz. Er wurde als einziger Projektbeirat in Hessen öffentlich gewählt und wird auch durch die Gesetzesänderung der Einzige in dieser Form bleiben. Schade, weil dadurch die Synergieeffekte eines Erfolgsmodels nicht mehr genutzt werden können.

Dann
• die Gespräche, Anhörungen und Diskussionen zum Sanierungsplan,
• der Kampf um unsere Existenz,
• der Kampf um unsere Gesundheit,
• die Streitgespräche um die Höhe der Eingriffswerte,
• die Ausarbeitung der rechtlichen Grundlagen zum Sanierungsvertrag und die daraus folgenden Verhandlungen mit den Behörden,
• viele Behördenarbeitskreissitzungen, mit zum Teil heftigen Streitgesprächen.

Dann
• die Gründung des Altlastenvereins. Als juristische Person stellt er den Vertragspartner für den allgemeinen Sanierungsvertrag dar,
• und schließlich die Unterzeichnung des Sanierungsvertrags.

Damals waren wir erleichtert, endlich die Grundlagen zur Sanierung unserer Grundstücke rechtlich abgesichert zu haben. Aber ein flaues Gefühl vor dem Unvorhersehbaren blieb bestehen.

Nun folgten die oftmals über Monate andauernde Verhandlungen bezüglich der Einzelvereinbarungen des eigenen Grundstückes. Bis ins Detail musste festgelegt werden, wie die Grundstücke nach der Sanierung wiederhergestellt werden -und das zwei bis drei Jahre im Voraus.

Mit der Pilotsanierung, im Jahre 2003, begann der schwierigste Weg für uns, den Bewohnern der kontaminierten Grundstücke. Das hessische Altlastengesetz bezeichnet sie als Zustandsstörer. Aber wer stört, wer wird gestört oder was hat stört? Grundstückseigentümer, Hausbewohner, Betroffene, Mitarbeiter der Behörden, die Verantwortlichen der Sanierungsfirmen, Bauarbeiter, Maschinen, Lärm, Staub, in den ersten Sanierungsabschnitten die Folie ums Haus, das Zittern der Häuser?

In jedem Sanierungsabschnitt gab es viele, immer wieder andere Probleme. Aber weniger bei der Sanierung (wenn man vom Anbohren der Gasleitung absieht), als bei der Wiederherstellung, die eine reine Baumaßnahme darstellt. Aber wie sagt man so schön? “Auf dem Bau ist nichts unmöglich!” Und so ist es, wir haben es erlebt und erleben es noch:
• Nerven lagen blank,
• Emotionen wurden frei gesetzt,
• laute Auseinandersetzungen folgten,
• Tränen sind geflossen.

Aber Lösungen wurden gefunden, manchmal Kompromisse, manchmal hat auch unsere rechtliche Vertretung zum Ziel geführt. Alles in Allem können wir heute sagen, die Angst, die Ungewissheit, der Krach, die Wiederherstellungsprobleme und der damit verbunden Ärger sind wirklich nur vorübergehend.

Gehen wir durch die Straßen der ersten drei Sanierungsabschnitte und teilweise auch schon im vierten, so sehen wir eine neu gestaltete Siedlung. Viele Neuschlößer haben die Gelegenheit genutzt zu modernisieren, einige auch an- oder umzubauen. Wir können stolz sein, denn das war das einzig Gute an der Altlast.

Unsere Gärten sind nun frei von Schwermetallen und Dioxinen. Nur durch den unermüdlichen Einsatz Aller konnte dieses Sanierungskonzept so umgesetzt werden! Und deshalb möchte ich mich im Namen der Neuschlößer Bürger bedanken:
• bei den politischen Vertretern aller Parteien, die uns in der Anfangsphase besonders unterstützt haben und die Sanierung überhaupt möglich gemacht haben. Denn wir wissen, dass hier der politische Wille gezählt hat,
• bei unserem heutigen Bürgermeister, Erich Maier, der immer zu seinem Wort gestanden hat,
• bei den Vertretern der Behörden, die es nicht immer leicht mit uns hatten,
• bei den Mitarbeiter des Bürgerbüros, die als Vermittler eine große Aufgabe hatten und haben,
• bei den Mitarbeitern von CDM, dem Ingenieurbüro, die vom ersten Gutachten bis heute die Sanierung begleiten,
• bei allen ausführenden Firmen, für die die Aufgabe immer wieder eine Herausforderung war,
• bei allen Arbeiter, die hier waren. Manchmal gab es auch Kuchen und Kaffee, so dass man uns Neuschlösser auch liebevoll in Erinnerung behalten könnte,
• bei den Mitarbeitern der Sanierungsfirma HIM-ASG, als Stellvertreter für alle der Projektleiter vor Ort, Ulrich Urban. Er hat so viele Stunden in und für Neuschloß verbracht, dass er eigentlich schon ein Neuschlößer ist,
• und last but not least bei den Mitstreitern im Ortsbeirat und PAN-Altlastenverein. Besonders möchte ich hier Herrn Ohl, Herrn Peter, Herrn Kirmeier und Herrn Lenhardt erwähnen.

Festakt zum baldigen Ende der Sanierung

Neuschloß feiert das Ende der Altlastensanierung – auch wenn die Bagger noch einige Monate unterwegs sein werden. Der Projektbeirat berichtet live vom Festakt.

12.10 Uhr:
Der symbolische Schlussakt: Kinder ziehen den letzten kleinen Bagger weg.

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12.05 Uhr:
Der Kindergarten Neuschloß hat ein Lied gedichtet: “Wir feiern, dass Ihr’s alle wisst, dass die Sanierung nun zu Ende ist.” – “Herr Urban hat uns auch erklärt, wie man einen Bagger fährt.”

12.00 Uhr:
- Erich Maier dankt allen Mitarbeitern der Stadtverwaltung – stellvertretend dem Geologen Stephan Frech. Applaus.

11.50 Uhr:
- Der langjährige, ehemalige Ortsvorsteher Gottlieb Ohl hat am Vorabend den Papst im Bundestag gehört und die Bibel gelesen. Auch die Versailler Verträge. All das hat mit Neuschloß zu tun.
- Ohl räumt ein, die Altlasten nach seinem Amtsantritt zunächst unterschätzt zu haben. Nach einem halben Jahr intensiver Beratung durch die Bürgerinitiative sei ihm klar geworden: “Hier kommt eine gewaltige politische und menschliche Aufgabe auf uns zu.”
- Der bisher einzige emotionale Moment: Ohl erinnert daran, dass die Stadtführung nicht immer das Problem der Altlasten offensiv angegangen ist. Erich Maier habe am Abend vor seiner erstmaligen Wahl als Bürgermeister angekündigt, sich um die Sache zu kümmern. Das sei mit seiner Amtsübernahme auch geschehen: “versprochen und gehalten”. Langer, aufrichtiger Applaus im Festzelt.
- Ohl rügt, dass Projektbeiräte seit einer Novelle nicht mehr im hessischen Altlastenrecht verankert sind. Er trommelt für ein Altlasten-Museum im Neuschlößer Schloss.
- Noch ein emotionaler Moment mit Applaus: “Was die Frau geleistet hat, ist fantastisch.” – Ohl über Carola Biehal.

11.40 Uhr:
- Der HIM-ASG-Projektleiter Ulrich Urban stellt mit viel Humor ein Projekt vor, das offenbar von vielen Außergewöhnlichkeiten geprägt ist. Er vergisst nicht das Problem mit der roten Wäscheleine.

11.35 Uhr:
- Birgit Schmitt-Biegel von der Geschäftsführung der HIM-ASG lobt, dass die Kosten der Sanierung (im Gegensatz zu anderen Bauprojekten) im Rahmen geblieben sind.

11.30 Uhr:
- Die Vorsitzende des Projektbeirats Altlasten Neuschloß (PAN) und des Verein Altlasten Neuschloß erinnert daran, dass es Überzeugungsarbeit brauchte, damit die Bürger die Altlasten und die damit verbundenen Gefahren für sich anerkannten.
- “Wir wünschen niemanden, sich mit Sanierungsvorschriften auseinandersetzen zu müssen – wir mussten es tun.”
- Der Projektbeirat in Neuschloß ist der einzige von hessischen Bürger gewählte – und nach einer Gesetzesänderung auch der Letzte.
- Der Ärger geht vorüber. Wir sehen heute eine neu gestaltete Siedlung. Viele Anwohner haben ihre Häuser gleich mit modernisiert – das war das einzig Gute an der Altlast.

11.10 Uhr:
- Regierungspräsident Johannes Baron regt an, etwas Dauerhaftes zu entwickeln, das die Sanierung dokumentiert.
- Weiter sehr gründlich getreu dem Motto von Kurt Tucholsky: “Immer gib ihm Historie, immer gib ihm.” (Ratschläge für einen schlechten Redner) Los geht’s vor etwa 200 Jahren.
- Etwa eine Viertel Stunde später: Wir nähern uns der Jahrtausendwende. Zuhörer vor dem Festzelt erinnern sich an politische Forderungen, die Regierungspräsidien aufzulösen.
- Nun geht’s um die Grundzüge der “grundstücksbezogenen Einzelvereinbarungen”.
- “Nach acht Jahren ist jetzt der Bodenaustausch abgeschlossen. Vielleicht wird die ein oder andere Nachbesserung noch folgen. Das Gift ist weg – und das Haus noch da.”

11.00 Uhr:
- Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Mark Weinmeister (CDU), beschreibt die Neuschlößer Altlastensanierung als filmreif.
- “Neuschloß ist auch schöner geworden.”

10.45 Uhr:
- Bürgermeister Erich Maier begrüßt die Gäste und vermisst – mit sehr deutlichen Worten – die hessische Umweltministerin.
- Maier lobt den Sanierungsvertrag zwischen Verein Altlasten Neuschloß, Stadt und Land. Er deckelt den Anteil von Grundstückseigentümern und Stadt an den Kosten zur Sanierung.
- Obwohl der Bürgermeister sagt, er nenne nicht viele Namen, nennt er viele Namen. Sein Dank geht unter anderem an den HIM-Projektleiter Ulrich Urban und dem Bürgerbüro-Team sowie den früheren und aktuellen Vorsitzenden des Projektbeirats, Ralf Peter und Carola Biehal. Nicht vergessen wird Ex-Ortsvorsteher Gottfried Ohl.
- Maier ruft die Bürger zum Feiern auf als Dank für die Geduld.

10.35 Uhr:
- Die jüngsten Bewohner erfreuen das Festzelt: Die Mädchen und Jungen des Kindergartens tragen ein Lied vor.

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Carola Biehal bleibt Vorsitzende im Verein

Carola Biehal bleibt Vorsitzende des Altlastenvereins. Die Mitglieder haben den kompletten Vorstand für zwei weitere Jahre bestätigt. Biehal war einige Tage zuvor im Ortsbeirat zur Ortsversteherin gewählt worden. Sie geht nicht davon aus, dass sich beide Ämter in die Quere kommen könnten: “Die Ziele sind die Gleichen”, sagte sie in der Mitgliederversammlung im Neuschlößer Gasthaus “Kurpfalz”.

Es gelte, jetzt den Sodabuckel nicht aus den Augen zu verlieren. Bürgermeister Erich Maier will mit Blick auf die Finanzlage der Stadt die geplante Sanierung um zwei bis drei Jahre verschieben. “Wir sehen dieser Entwicklung mit Sorge entgegen”, sagte Biehal.

Die Arbeiten im Wohngebiet schreiten derweil voran: Im August soll auf dem letzten Grundstück die Erde ausgetauscht sein, berichtete Ulrich Urban, Projektleiter vor Ort der HIM-ASG. Danach werden noch die Nebengebäude und Gärten errichtet, was sich vegetationsbedingt ins nächste Jahr ziehen kann. Vorsitzende Biehal machte deutlich, dass für den Verein noch das ein oder andere zu tun bleibt: “Die Sanierung ist zu Ende, wenn der Letzte die Rechnung hat und die Wiederherstellung abgeschlossen ist.”

Wenn dann doch alles vorbei ist und sich der Verein auflöst, gibt es für jene Mitglieder, die bis zum Schluss dabei bleiben, eine Belohnung: Die übrig gebliebenen Beiträge werden wieder ausgezahlt. Und damit die Wartezeit nicht ganz so schwer fällt, stimmte die Mitgliederversammlung dem Vorschlag des Vorstands zu, von sofort an auf die Gebühr zu verzichten. “Wir haben eine gute Basis, um noch agieren zu können”, sagte Kassenwart Günter Kirchenschläger, als er die Finanzlage des Vereins darstellte.

Aufmerksam beobachten will der Vorstand den Verlauf und die Ergebnisse der aktuellen Grundwasseruntersuchung. Auf deren Grundlage soll im Herbst entschieden werden, ob und wann die laufende Sanierung eingestellt wird. Es müsse verhindert werden, dass hier vorwiegend aus Sparzwängen heraus entscheiden werde, warnte Biehal.

Der wiedergewählte Vorstand auf einen Blick: Carola Biehal bleibt die erste Vorsitzende, Dr. Günter Weidenauer zweiter Vorsitzender und Michael Bayer dritter Vorsitzender und Pressesprecher. Den Vorstand komplettieren Schriftführerin Gabriele Klos, Kassenwart Günter Kirchenschläger sowie Beisitzerin Helga Irrgang und Beisitzer Horst Irrgang. Das Mandat des Vorstands läuft über weitere zwei Jahre. Der alte und neue Vorstand in Personalunion dankt für das Vertrauen.

Die Baustelle zum Jahresbeginn

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Anwohner-Treffen am 20. Januar

Im Alten Lorscher Weg und im Erlenweg ist die belastete Erde entfernt. Garagen, Nebengeba?ude und Ga?rten werden oder sind schon wieder hergestellt. Zur gleichen Zeit graben schon die Bagger im Buchenweg auf den Grundstu?cken entlang des Sodabuckels. In Neuschloß la?uft die heiße Endphase in der Sanierung. Grund genug fu?r Projektbeirat und Altlastenverein, die Anwohner aus dem vierten und fu?nften Abschnitt zum Meinungsaustausch einzuladen.
Wir wu?rden gerne ho?ren, was aus Ihrer Sicht gut la?uft, was besser klappen sollte – und an welchen Stellen wir Sie unterstu?tzen ko?nnen. Das Treffen am Donnerstag, 20. Januar, beginnt um 19.30 Uhr in der Gaststa?tte Kurpfalz, Forsthausstraße 7.
Aus den bisherigen Abschnitten wissen wir, dass vor allem in den Details der Wiederherstellung der Teufel liegen kann. Dann ist Fingerspitzengefu?hl bei allen Beteiligten gefragt, zur Not auch hartes Verhandlungsgeschick. Hier interessieren uns Ihre Probleme.
Dass in diesem Winter Arbeiten in zwei Sanierungszonen gleichzeitig laufen, brachte zeitweise unerwarteten A?rger: Es fehlten schlicht fertige Gehwege, an denen die Anwohner ihre Fahrzeuge abstellen konnten. Unserer Beobachtung nach hat sich die Lage inzwischen entspannt. Sehen Sie das genauso? Wir freuen uns auf einen offenen Austausch u?ber diese und andere Themen.

Sodabuckel wird ergänzend untersucht

Die Untersuchungen zur Gefahrenabschätzung des Sodabuckels werden ergänzt. Das ist das Ergebnis eines Fachgesprächs zwischen dem Projektbeirat Altlasten Neuschloß (PAN), der Stadtverwaltung und Berthold Meise, dem technischen Leiter Altlasten beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt. Konkret soll ein weiterer Brunnen gebohrt werden, mit dem Ingenieure Proben nehmen können.

Deren Analyse soll bestätigen, dass der Sodabuckel das Grundwasser tatsächlich nur soweit belastet, dass die gutachterliche Empfehlung zur Sanierung genügt. Der PAN hatte in einem Brief an die Vorsitzenden der Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung, den Ortsbeirat, den Forst und die Verwaltung kritisiert, dass die bisher vorliegenden Daten möglicherweise nicht ausreichen, um über eine Sanierungsvariante guten Gewissens zu entscheiden. Daraufhin stoppte die Verwaltung die Entscheidungsfindung im Stadtparlament. In einem ersten Treffen tauschten die Autoren des Sodabuckel-Gutachtens, Bürgermeister Erich Maier, Frech und PAN ihre Positionen aus.

RP-Experte Meise befürwortete nun am Donnerstag im Lampertheimer Stadthaus aus Gründen der Planungssicherheit die weitere Messstelle. Er geht davon aus, dass nach der Auftragserteilung die bewerteten Untersuchungsergebnisse innerhalb weniger Wochen vorliegen. Die Kosten dafür liegen in solchen Grenzen, dass keine neuen Mittel bereit gestellt werden müssen.

“Wir freuen uns über diese Lösung”, sagte Carola Biehal, die Sprecherin des Projektbeirats. Der Anwohnervertretung sei es stets wichtig gewesen auszuschließen, dass sich nach einer Sanierung des Sodabuckels zeige, dass die Arbeiten nicht weitgehend genug waren – und von vorne beginnen müssen. Die bald größere Datenbasis mache ein solches Horrorszenario für die Anwohner und städtischen Finanzen unwahrscheinlich.

Blicken Sie hinter den Zaun des Sodabuckels – unsere Bildersammlung.

ICE-Trasse – das große Nebenthema

Die Bila stellt dem Regierungspräsidenten die Bedenken gegen ICE-Gleise bei Neuschloß vor.Ortsvorsteher Gottlieb Ohl hat es getan, Bürgermeister Erich Maier ebenso und auch die Sprecherin des Projektbeirats, Carola Biehal: Sie nutzten den Promi-Aufmarsch in Neuschloß beim Sanierungs-Festakt, um auf die nächste große Gefährdung für den Stadtteil hinzuweisen – eine ICE-Trasse quer durch den Lampertheimer Wald und direkt an den Häusern vorbei. Eine kluge Aktion.
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