Kategorie: Presseschau

Die Mitgliederversammlung in der Presse

In Neuschloß kann nach den Jahren der Sanierung allmĂ€hlich wieder NormalitĂ€t einkehren. Der Schaukasten an Ahornplatz informiert nicht mehr ĂŒber Schadstoffwerte, sondern die Übungszeiten des lokalen Sportvereins. Und in der Mitgliederversammlung des Altlastenvereins liegen auf den Tischen keine langen Tagesordnungen, wie der SĂŒdhessen Morgen aufmerksam feststellt, sondern es stehen dort Kaffeetassen. Projektbeirat und Altlastenverein wollten die neu gewonnene NormalitĂ€t in der Gestaltung der Versammlung widerspiegeln. Bei den Besuchern und in der Presse kommt das gut an: „Abwechslungsreich und informativ zugleich“, lobt auch die Lampertheimer Zeitung.

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Neuschloß in hr2 – Der Tag

„Was Du ererbt von Deinen VĂ€tern: Das Land der Altlasten“, das ist der Titel einer 52-minĂŒtigen Hintergrundsendung der Radiowelle hr2. Es geht darin um einstĂŒrzende Bergbauten, um jene Schadstoffe, die uns schon die Römer hinterlassen haben, um politische Altlasten – und um Neuschloß. Der Regionalkorrespondent des Hessischen Rundfunks fĂŒr SĂŒdhessen, Jan Garvert, stellt die Sanierung der grĂ¶ĂŸten bewohnten Altlast des Bundeslandes recht ausfĂŒhrlich und interessant vor.

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Lampertheimer Zeitung fragt Bedenken des Projektbeirats ab

Die Lampertheimer Zeitung ist auf die Bedenken von Projektbeirat und Altlastenverein aufmerksam geworden, was die Gutachter-Empfehlung zur Sanierung des Sodabuckels betrifft. Redakteur Oliver Lohmann besuchte uns, um nachzufragen – heraus kam eine sehr gute Beschreibung der Lage. Der PAN habe das Papier, das in der Empfehlung einer Sanierungsvariante mĂŒndet, „ausgiebig studiert. Und dabei sind den PAN-Mitstreitern Unklarheiten aufgefallen. Diese sollen in einem GesprĂ€ch mit der Stadtverwaltung und dem Gutachter CDM am 17. September besprochen werden.“

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Mitgliederversammlung in der Presse

Der SĂŒdhessen Morgen beschreibt zunĂ€chst die Stimmung unseres Treffens: „Das Interesse an der Mitgliederversammlung des Vereins Altlasten Neuschloß war rege. Dennoch blieben Fragen und Kritik aus den Reihen der von der Sanierung betroffenen Anwohner Mangelware. Ein Zeichen fĂŒr allgemeine Zufriedenheit? Das mochte der unvoreingenommene Beobachter so sehen.“ Weitere Aspekte in der Presse: der weitere Zeitplan der Sanierung und unsere Bedenken in Sachen Sodabuckel.

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Sodabuckel in der Politik

Die Stadtverwaltung prĂ€sentiert den politischen Gremien ein Gutachten, das drei Sanierungsvarianten fĂŒr den Sodabuckel vorstellt. (Wir erlĂ€utern das Werk an dieser Stelle.) Die Presse berichtet ĂŒber die Diskussionen im Ortsbeirat und den Stadtentwicklungs- und Bauausschuss. Lesen Sie unsere Zusammenfassung der Debatten.

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Sodabuckel: FDP bringt Geld aus BrĂŒssel ins GesprĂ€ch

Die FDP aus Kreis, Stadt und Stadtteil hat ihren EU-Abgeordneten Wolf Klinz nach Neuschloß eingeladen. Gekommen waren auch Ulrich Urban, Projektleiter der Altlastensanierung, BĂŒrgermeister Erich Maier und Carola Biehal vom Projektbeirat Altlasten Neuschloß (PAN), wie die Lampertheimer Zeitung berichtet. Die große Frage war: Kann Lampertheim aus BrĂŒssel Geld fĂŒr die Sanierung des Sodabuckels erwarten?

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Der Beirat lobt

Wer hĂ€tte das gedacht? Der Projektbeirat kann auch loben. Im Ortsbeirat informierte Sprecherin Carola Biehal ĂŒber den Sachstand der Sanierung. „Und nun möchte ich ein Lob weitergeben“, wird sie von der Lampertheimer Zeitung zitiert. Ein GesprĂ€ch mit den GrundstĂŒckseigentĂŒmern, die vom dritten Sanierungsabschnitt betroffen sind, sei „sehr positiv ausgefallen“.

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Raus aus dem Rhein, rauf auf den Sodabuckel

Nachdem sie schon in Neuschloß waren, radeln die Lampertheimer Sozialdemokraten weiter, um vor Ort neue Ideen zu suchen. FĂŒndig wurden sie am Altrhein. Der ist ja, Ă€hnlich wie der Sodabuckel, verdreckt. Den Mitgliedern des Kanu-Clubs passt das genauso wenig wie jenen des Wassersportvereins; sie sorgen sich um Erhalt ihrer SportstĂ€tte, wie die Lampertheimer Zeitung berichtet. „Sie wĂŒnschen sich eine Sanierung.“ Die aber wurde bisher als zu teuer verworfen. Karl-Heinz Horstfeld, Ortsvereinsvorsitzender der SPD, kĂŒndigt nun an: „Wir werden versuchen, am Altrhein endlich mal etwas zu bewegen.“ Genauer: den Dreck aus dem Altrhein. Und zwar von Lampertheim nach Neuschloß.

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Sommerliche Überraschung beim Dioxinwall

FĂŒr eine sommerliche Überraschung in Sachen Sodabuckel sorgt die Lampertheimer FDP. Deren Stadtverordneten-Fraktion ist, wie sie sagt, „in intensiven Diskussionen“ wohl zur Erkenntnis gelangt, dass SPD-Fraktionschef Hans Hahn eine gute Idee hatte, als er im Ortsbeirat Bedenken vortrug gegen eine Umlagerung des Dioxinwalls auf die Mitte des Sodabuckels. Jedenfalls kĂŒndigt jetzt auch die FDP in einer Pressemitteilung, abgedruckt von der Lampertheimer Zeitung, an, sie wolle „diese Masse an hoch kontaminiertem Material nicht fĂŒr alle Zeiten im Sodabuckel deponiert wissen“.

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Ortsbeirat: Eitelkeit gegen Pragmatismus

Lange haben Projektbeirat und der Altlastenverein dafĂŒr gekĂ€mpft, dass der hochgiftige Dioxinwall direkt hinter den Buchenweg-GrundstĂŒcken möglichst schnell wegkommt. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung, den Sanierern vor Ort und dem Land Hessen haben wir eine Lösung gefunden: Der HĂŒgel wird zeitgleich mit der Sanierung der benachbarten GrundstĂŒcke abgetragen; das Material oben auf dem Sodabuckel verbuddelt – genau wie spĂ€ter die restliche vergiftete Erde vom Sodabuckel, die an den Seiten abgetragen werden muss. Dieses geplante Vorgehen war nun Thema in Ortsbeirat – und was dort manche Politiker vorgetragen haben, bringt den Kommentator des SĂŒdhessen Morgen auf die Palme. Uns auch.

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Die Mitgliederversammlung in der Presse

Claudia Kölbl berichtet im SĂŒdhessen Morgen ĂŒber die Mitgliederversammlung des Altlastenvereins. Ihr ResĂŒmee: „Die Stimmung in Neuschloß bleibt gereizt.“ Reizthema Nummer eins sei weiter die Wiederherstellung der GrundstĂŒcke nach den Sanierungsarbeiten. „Nach wie vor Ă€rgern sich die Bewohner ĂŒber Fehler und MĂ€ngel. Dazu gehören undichte DĂ€cher oder Garagenböden ohne GefĂ€lle.“ Und: „Die Anwohner werden nicht immer informiert oder gefragt, wo es nötig wĂ€re“, wird die erste Vorsitzende Carola Biehal zitiert.

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Die Presse berichtet ĂŒber unseren Ärger

Der SĂŒdhessen Morgen informiert aus Anlass unseres Faltblatts ĂŒber Probleme in der Wiederherstellung und unsere Rechtsberatung: „Probleme wĂŒrden zwar direkt angesprochen, stĂ€ndig stehe der Verein mit dem BĂŒrgerbĂŒro in Kontakt. ‚Aber das BĂŒrgerbĂŒro ist eben nur die Schnittstelle zu Baufirmen und Subunternehmen – ohne eigene Befugnisse‘ „, wird die Projektbeirat-Sprecherin und Altlastenvereins-Vorsitzende Carola Biehal zitiert.

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PAN und Dioxinwall im Ortsbeirat

Die Lampertheimer Zeitung vom 24. November 2007 berichtet aus dem Ortsbeirat: „Der Projektbeirat Altlasten Neuschloß (PAN) kĂ€mpft nach wie vor fĂŒr eine baldige Sanierung des Sodabuckels, vor allem des dortigen Dioxinwalls. PAN-Sprecherin Carola Biehal forderte in der Neuschlösser Ortsbeiratssitzung am Donnerstagabend, den Dioxinwall in den fĂŒnften Sanierungsabschnitt miteinzubeziehen.“

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„Land kann sich nicht mehr rĂŒhmen“

Uwe Rauschelbach kommentiert das Verhalten des Landes in Sachen Sodabuckel im SĂŒdhessen Morgen so: „Der Sodabuckel droht zum Menetekel der Altlastensanierung zu werden.“ Und: „Sollte sich das Land derart passiv aus der Mitverantwortung ziehen, wĂ€re dies wahrlich eine nicht hinnehmbare politische Haltung.“ Zwar stehe die Stadt in Bezug auf ihren Sodabuckel in der Sanierungspflicht; und doch wĂ€re es zynisch, sollte das Land nun auf stur schalten und sich deswegen einer kooperativen Lösung verschließen.

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Kali-Chemie als Rechtsnachfolger?

Der SĂŒdhessen Morgen bespricht die Frage, ob die Kali-Chemie als Rechtsnachfolger der frĂŒheren chemischen Fabrik in Neuschloß fĂŒr die Sanierung haftbar gemacht werden kann. Anlass ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. MĂ€rz 2006. „Das Gericht hatte im Fall eines badischen Salzbergwerks entschieden, dass der frĂŒhere Betreiber rĂŒckwirkend zur Sanierungsverantwortung herangezogen werden kann.“ Es sei allerdings fraglich, ob das Urteil auf Neuschloß ĂŒbertragbar ist. Die Stadt habe einen Umweltrechtler um eine Stellungnahme gebeten.

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