ICE-Trasse – das große Nebenthema

Die Bila stellt dem Regierungspräsidenten die Bedenken gegen ICE-Gleise bei Neuschloß vor.Ortsvorsteher Gottlieb Ohl hat es getan, Bürgermeister Erich Maier ebenso und auch die Sprecherin des Projektbeirats, Carola Biehal: Sie nutzten den Promi-Aufmarsch in Neuschloß beim Sanierungs-Festakt, um auf die nächste große Gefährdung für den Stadtteil hinzuweisen – eine ICE-Trasse quer durch den Lampertheimer Wald und direkt an den Häusern vorbei. Eine kluge Aktion.
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LZ fragt Bedenken des PAN ab

Die Lampertheimer Zeitung ist auf die Bedenken von Projektbeirat und Altlastenverein aufmerksam geworden, was die Gutachter-Empfehlung zur Sanierung des Sodabuckels betrifft. Redakteur Oliver Lohmann besuchte uns, um nachzufragen – heraus kam eine sehr gute Beschreibung der Lage (Bild).

Der PAN habe das Papier, das in der Empfehlung einer Sanierungsvariante mündet, “ausgiebig studiert. Und dabei sind den PAN-Mitstreitern Unklarheiten aufgefallen. Diese sollen in einem Gespräch mit der Stadtverwaltung und dem Gutachter CDM am 17. September besprochen werden.” Neben Details zu unseren Bedenken ist in der Folge auch Thema, wie sich eine ICE-Trasse bei Neuschloß auf die Altlasten auswirken könnte.
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SPD tauscht sich mit dem PAN aus

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Die SPD-Fraktion informiert sich vor Ort über die Altlasten auf dem Sodabuckel – und legt dabei auch Wert auf die Meinung von Projektbeirat und Altlastenverein. In dem Treffen fasst Fraktionschef Hans Hahn die Lage zusammen. Die Lampertheimer Zeitung schreibt mit: “Messungen haben Ende 2008 ergeben, dass die Dioxinbelastung auch im flachen Teil des Sodabuckel-Geländes hoch ist. ‘Man muss das Areal also komplett umschichten, neu modellieren und absichern’, meinte Hahn.” Idealerweise solle danach wieder Wald wachsen. Das sei für alle Zeiten am sichersten und erspare Ersatzaufforstungen an anderer Stelle.

Zudem berichtet Hahn, der Magistrat habe den Auftrag vergeben, berechnen zu lassen, welche Mehrkosten entstünden, wenn wieder Wald wüchse. Denn die laut einem Gutachten billigste Lösung für den Sodabuckel erlaube nur Buschwerk, erinnert Oliver Lohmann in der LZ.
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Verein sammelt Unterschriften für Bila

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Der Altlastenverein informierte gemeinsam mit dem Sanierungsexperten der Stadtverwaltung, Stephan Frech, während des Bila-Aktionstags über den Zusammenhang von ICE und Altlasten. Gleich anhängerweise kamen die Interessierten vorbei. Vor dem Schloss wurden sie daran erinnert, dass der Stadtteil ohnehin seit Jahren geplagt ist. Und außerdem, dass die Altlasten jetzt vielleicht erstmals etwas Gutes bedeuten könnten.

Denn praktischerweise will die Bahn genau dort bauen, wo im Wald noch Schadstoffe liegen – was bisher nicht viele wussten. Für den Schienenkonzern bedeutet das: Er kann nicht einfach mit den Baggern anrücken und loslegen. Möglicherweise muss er eine Altlastensanierung vorschalten. Die kostet Geld und – wenn Betroffene Einspruch einlegen – vielleicht auch viel Zeit. Der Rote Hof jedenfalls, der unmittelbar an der Trasse liegt, ist unglaublich hoch mit den schwer giftigen Dioxinen verseucht – zehnmal mehr als der Sodabuckel. Und schon der hat es ja ordentlich in sich, wie Fachleute immer wieder sagen.

Am Stand sammelten wir seitenweise Unterschriften. Viele Autofahrer hielten spontan an, kamen zielstrebig an die Stellwände und fragten gleich nach ihrem Gruß: Wo kann ich unterschreiben?

ICE trifft Altlast


Altlast Neuschloß auf einer größeren Karte anzeigen

Die C-Trasse würde einen Stadtteil treffen, dessen Bewohner schon viele Jahre mit Lärm, Gesund­heitsrisiken und Bauarbeiten leben müssen. Seit 1990 sind die Anwohner akut mit dem Problem Altlasten konfron­tiert – materiell und psychisch eine große Belastung. Seit 2003 müssen sie zudem die Auswirkungen der Sanierung ertragen. Manche Neu­schlößer sind bis zu drei Jahre von den Baggern und Lastwagen berührt.

Gleichzeitig könnten die Altlasten mit dem Bau der Gleise eine neue Gefährdung entwickeln. Denn auch auf der und um die geplante Trasse im Wald schlummern Schadstoffe. Bis­her sind sie nur ansatz­weise unter­sucht. Jede Erdbewe­gung könnte hier hochgradige Gifte freisetzen.

Der Projektbeirat hat eine Faktensammlung zum Thema ICE und Altlast zusammengestellt (pdf-Datei).

Eine Zusammenfassung dieser Debatte können Sie auf FR-online lesen.

Aktionstag: Projektbeirat und Verein beteiligen sich am Bila-Aktionstag. Am Samstag, 27. Juni, informieren wir vor dem Schloss über den Zusammenhang von Altlasten und ICE-Trasse – und natürlich über alles andere, was Sie wissen wollen.

Infoblatt informiert Anwohner

InfoblattVerein und Projektbeirat informieren die Neuschlößer wieder über die Sanierung mit einem vierseitigen Infoblatt – damit auch jene Anwohner auf dem Stand der Dinge sind, die sich nicht ins Internet einklicken können. Wir haben das Papier in den vergangenen Tagen im Stadtteil in die Briefkästen gesteckt. Wer will, kann sich das Blatt hier als pdf-Dateien runterladen. Es gibt zwei Fassungen: Die Standard-Variante (Seiten 1 und 4, Seiten 2 und 3) sowie die Sonderausgabe zum Bila-Aktionstag mit einer besonderen Titelseite. Viel Spaß!