Autor: Altlast-Neuschloss.de

SPD tauscht sich mit dem PAN aus

Die SPD-Fraktion informiert sich vor Ort über die Altlasten auf dem Sodabuckel – und legt dabei auch Wert auf die Meinung von Projektbeirat und Altlastenverein. In dem Treffen fasst Fraktionschef Hans Hahn die Lage zusammen. Die Lampertheimer Zeitung schreibt mit: „Messungen haben Ende 2008 ergeben, dass die Dioxinbelastung auch im flachen Teil des Sodabuckel-Geländes hoch ist. ‚Man muss das Areal also komplett umschichten, neu modellieren und absichern‘, meinte Hahn.“ Idealerweise solle danach wieder Wald wachsen.

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Mitgliederversammlung in der Presse

Der Südhessen Morgen beschreibt zunächst die Stimmung unseres Treffens: „Das Interesse an der Mitgliederversammlung des Vereins Altlasten Neuschloß war rege. Dennoch blieben Fragen und Kritik aus den Reihen der von der Sanierung betroffenen Anwohner Mangelware. Ein Zeichen für allgemeine Zufriedenheit? Das mochte der unvoreingenommene Beobachter so sehen.“ Weitere Aspekte in der Presse: der weitere Zeitplan der Sanierung und unsere Bedenken in Sachen Sodabuckel.

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Der neue Vorstand ist erneut der alte

Die Mitgliederversammlung hat die Führungsspitze des Vereins komplett in ihrem Amt bestätigt – und zwar mit einem beeindruckenden Votum: Alle Kandidaten erhielten – bis auf die jeweils eigene Enthaltung – sämtliche Stimmen der anwesenden Mitglieder. Damit bleibt Carola Biehal die erste Vorsitzende, Dr. Günter Weidenauer zweiter Vorsitzender und Michael Bayer dritter Vorsitzender. Den Vorstand komplettieren Schriftführerin Gabriele Klos, Kassenwart Günter Kirchenschläger sowie Beisitzerin Helga Irrgang und Beisitzer Horst Irrgang. Das Mandat des Vorstands läuft über weitere zwei Jahre. Der alte und neue Vorstand in Personalunion dankt für das Vertrauen.

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Infoblatt informiert Anwohner

Verein und Projektbeirat informieren die Neuschlößer wieder über die Sanierung mit einem vierseitigen Infoblatt – damit auch jene Anwohner auf dem Stand der Dinge sind, die sich nicht ins Internet einklicken können. Wir haben das Papier in den vergangenen Tagen im Stadtteil in die Briefkästen gesteckt. Wer will, kann sich das Blatt hier als pdf-Dateien runterladen.

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Mitgliederversammlung am Donnerstag

Fünf Jahre nach den Arbeiten auf ihrem Grundstück müssen sich einige Neuschlößer wieder ausführlich mit der Sanierung beschäftigen: Das Bürgerbüro verteilt in diesen Tagen die Abschlussrechnungen. Sie ermitteln, ob und wie viel Geld die Eigentümer für die Wiederherstellung ihrer Nebengebäude und Gärten dazu geben müssen – zusätzlich zur Beteiligung an den Sanierungskosten von in der Regel 7670 Euro. Die Aufstellung ist ein Thema der Mitglieder­versammlung des Vereins Altlasten Neuschloß am Donnerstag, 25. Juni, 19.30 Uhr, in der Gaststätte Kurpfalz, Forsthausstraße 7.

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Sodabuckel: PAN zieht die Bremse

Bisher drückten Altlastenverein und Projektbeirat immer aufs Tempo, wenn es um die Sanierung des Sodabuckels ging – jenem Gifthügel also, der hinter der Siedlung liegt und den die Stadt nach den Arbeiten auf den bewohnten Grundstücken angehen will und muss. Doch nun sind wir die Bremser: Wir haben in einem Brief an die Fraktionen der Parteien im Stadtparlament, an Bürgermeister Erich Maier und den Ortsbeirat darum gebeten, die geplante Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung über die Grundlagen der Sodabuckel-Sanierung Anfang Juli zu stoppen. Das klingt überraschend, hat aber triftige Gründe. Vielleicht haben wir sowas wie die Notbremse gezogen.

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Wald für den Sodabuckel?

Der Ortsbeirat strebt geschlossen an, dass nach der Sanierung des Sodabuckels wieder ein Wald entsteht. Bisher gingen viele davon aus, dass eine solche Folgenutzung zu teuer werden könnte. Volker Harres, SPD-Beiratsmitglied und Revierförster, sowie Paul Schneider (FDP) rechneten vor, dass der Baumbewuchs kaum teurer komme als eine Sanierung ohne. Am Ende forderte das Stadtteilparlament den Magistrat einstimmig auf, die Mehrkosten für einen Wald genau zu ermitteln.

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Der Dioxinwall ist überall

Beim Sodabuckel gilt eines schon immer: Je genauer man hinschaut, desto gefährlicher wird er. Jetzt hat die Stadtverwaltung einmal mehr Gutachter auf den eingezäunten Hügel geschickt. Die Fachleute sollten klären, wie die Kommune die Abfallhalde der ehemaligen chemischen Fabrik sichern lassen kann. Raus kamen drei Varianten, eine Empfehlung – und die Erkenntnis, dass der Sodabuckel vielerorts noch weit mehr mit dem Seveso-Stoff Dioxin vergiftet ist als auf dem Dioxinwall, der bisher als Belastungsschwerpunkt galt.

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Sodabuckel: FDP bringt Geld aus Brüssel ins Gespräch

Die FDP aus Kreis, Stadt und Stadtteil hat ihren EU-Abgeordneten Wolf Klinz nach Neuschloß eingeladen. Gekommen waren auch Ulrich Urban, Projektleiter der Altlastensanierung, Bürgermeister Erich Maier und Carola Biehal vom Projektbeirat Altlasten Neuschloß (PAN), wie die Lampertheimer Zeitung berichtet. Die große Frage war: Kann Lampertheim aus Brüssel Geld für die Sanierung des Sodabuckels erwarten?

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Der Beirat lobt

Wer hätte das gedacht? Der Projektbeirat kann auch loben. Im Ortsbeirat informierte Sprecherin Carola Biehal über den Sachstand der Sanierung. „Und nun möchte ich ein Lob weitergeben“, wird sie von der Lampertheimer Zeitung zitiert. Ein Gespräch mit den Grundstückseigentümern, die vom dritten Sanierungsabschnitt betroffen sind, sei „sehr positiv ausgefallen“.

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Informationstreffen

Liebe Anwohner aus dem dritten Sanierungsabschnitt im Linden-, Buchen- und Erlenweg, liebe Mitglieder, haben Ihre Gäste die Haustür gleich gefunden – oder irrten sie zwischen den Umleitungsschildern und Absperrungen umher? Klappt alles, wenn die Baufirmen Ihre Garagen wieder aufbauen? Gibt es Probleme, bei deren Lösung der Projektbeirat und Verein Altlasten Neuschloß helfen können? Oder sollen wir Lob weitergeben? Wir würden uns gerne einmal mit Ihnen treffen, um über solche Dinge zu sprechen.

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Der Lindenweg ist wieder (teilweise) offen

Der Lindenweg ist wieder für Fußgänger und Radfahrer offen. Der Gehweg auf der westlichen Seite ist passierbar. Und für Autofahrer ist nun die Einmündung in den Wacholderweg frei. Gesperrt ist noch für Autos der Abschnitt zwischen Wacholder- und Kiefernweg, weil dort auf der östlichen Seite die Vorgärten saniert werden. Gleichzeitig haben die Arbeiter einen provisorischen Fußweg gebaut, der im Buchenweg beginnt und durch die Lindenweg-Gärten führt. Über den alternativen Zugang können die Bewohner über die Rückseite in ihre Häuser gelangen. Die Arbeiten zwischen Linden-, Buchen und Erlenweg sind besonders aufwendig, weil dort ein Wall liegt, der keine schweren Baufahrzeuge aushält.

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Raus aus dem Rhein, rauf auf den Sodabuckel

Nachdem sie schon in Neuschloß waren, radeln die Lampertheimer Sozialdemokraten weiter, um vor Ort neue Ideen zu suchen. Fündig wurden sie am Altrhein. Der ist ja, ähnlich wie der Sodabuckel, verdreckt. Den Mitgliedern des Kanu-Clubs passt das genauso wenig wie jenen des Wassersportvereins; sie sorgen sich um Erhalt ihrer Sportstätte, wie die Lampertheimer Zeitung berichtet. „Sie wünschen sich eine Sanierung.“ Die aber wurde bisher als zu teuer verworfen. Karl-Heinz Horstfeld, Ortsvereinsvorsitzender der SPD, kündigt nun an: „Wir werden versuchen, am Altrhein endlich mal etwas zu bewegen.“ Genauer: den Dreck aus dem Altrhein. Und zwar von Lampertheim nach Neuschloß.

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Sommerliche Überraschung beim Dioxinwall

Für eine sommerliche Überraschung in Sachen Sodabuckel sorgt die Lampertheimer FDP. Deren Stadtverordneten-Fraktion ist, wie sie sagt, „in intensiven Diskussionen“ wohl zur Erkenntnis gelangt, dass SPD-Fraktionschef Hans Hahn eine gute Idee hatte, als er im Ortsbeirat Bedenken vortrug gegen eine Umlagerung des Dioxinwalls auf die Mitte des Sodabuckels. Jedenfalls kündigt jetzt auch die FDP in einer Pressemitteilung, abgedruckt von der Lampertheimer Zeitung, an, sie wolle „diese Masse an hoch kontaminiertem Material nicht für alle Zeiten im Sodabuckel deponiert wissen“.

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